Zugfahrzeug einfahren

Eure Erfahrungen mit den verschiedensten Zugfahrzeugen.

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Zugfahrzeug einfahren

Beitragvon Christiane » 22. Juli 2010, 20:00

Die Stunde rückt näher mich von meinem alten Pkw zu verabschieden und einen neuen Zugwagen zu kaufen.
Im September möchte ich mit meinem Wowa in den Urlaub fahren, muss oder sollte ich den neuen Pkw erst einfahren bevor ich meinen Wowa ranhänge, und wenn ja wie viele Kilometer?
Gruß
Christiane
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Re: Zugfahrzeug einfahren

Beitragvon Luftgraf » 22. Juli 2010, 20:39

Soweit ich weiss tut das nich Not.

Du kannst den WW gleich mit zum Händler nehmen und

ans neue Auto hängen und wenn Du möchtest von da dann
gleich in den Urlaub fahren. :mrgreen:
Gruß Peter und Petra aus OWL
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Re: Zugfahrzeug einfahren

Beitragvon Junior » 22. Juli 2010, 22:16

Hallo!

Soll es denn ein niegelnagelneues Auto werden mit 0 km auf der Uhr? Dann würde ich, auch wenn die Hersteller gegenteiliges sagen, die ersten Tausen Kilometer "einfahren".

Bei einem Gebrauchtwagen ist das nicht nötig.

Das ursprüngliche Einfahren war erforderlich, weil die maschninelle Herstellung von Kolben und Zylinder (das Herzstück des Motors) nicht so sauber aufeinander abgestimmt erfolgen konnte. Das Einfahren hat dann den Kolben und Zylinder aufeinander "eingeschliffen" und es gab die optimale Passform. Dadurch wurde z.T. noch Metall abgeschliffen, welches durch den nächsten, sehr frühen Ölwechsel aus dem Motor geholt wurde.

Heute sind die Fertigungstechniken der Hersteller so exakt, dass ein Einfahren eigentlich nicht mehr erforderlich ist. Aber für das bessere Gewissen würde ich nicht gleich vom ersten Tag die volle Leistung abrufen oder stundenlang die selbe Geschwindigkeit im selben Drehzahlbereich fahren.
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Re: Zugfahrzeug einfahren

Beitragvon tole54 » 23. Juli 2010, 09:36

Hallo Lukas.
Du sprichst mir mit jedem Wort, aber auch jedes, aus der Seele. Außerdem muß man nicht immer alles rational erklären können. Mann muß auch mal (emotional) auf den Bauch hören. Ich habe meinen neuen Opel genau aus diesem Grund sogar ein Jahr vor dem Wohnwagen kaufen können. War einfach bei uns planbar. Und auch erst nach einem frühzeitigen „außerplanmäßigen“ Ölwechsel (nicht innerhalb des Serviceplans) als Zugesel genutzt.
Auch bei mir haben die Hersteller abgewunken. Alles nicht nötig. Neuester Stand der Technik usw. (War die Titankik auch).
Aber mir war einfach wohler dabei, und meiner Maschine offensichtlich auch. Geschadet hat es auf keinen Fall. Jetzt hat er in 5 Jahren fast 96tkm, davon gute 25tkm Anhängerbetrieb auf der Uhr und läuft wie ein „Döbbche“. Im Mai noch, nach 4tkm Toskanaurlaub, mit 8,5Ltr Diesel im Gespannbetrieb. Da kann man nicht meckern.

Toni
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Und wenn man dann schon nicht weiß wo man hin will, sollte man wenigsten die Geschwindigkeit reduzieren!
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Re: Zugfahrzeug einfahren

Beitragvon musher » 27. August 2010, 07:09

Die Motoren laufen alle schonmal auf dem Prüfstrand, bis alles passt

Auch ALLE Autos werden schon gefahren, bevor sie ausgeliefert werden.

Also es ist unmöglich, ein Auto mit 0.0km zu bekommen - da sind schon immer einige km drauf (oki, keine 1000 - vielleicht 10 ) - unbd wie gesagt, davor sind die Motoren auch schon alle mal gelaufen
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Re: Zugfahrzeug einfahren

Beitragvon Junior » 27. August 2010, 20:04

Gelaufen ist nicht eingefahren - und das ist doch was gemeinhin die Langlebigkeit ausmacht. Vielleicht heute nicht mehr in dem Maße erforderlich wie noch vor 10 Jahren, aber ich denke es schadet nicht und für das gute Gefühl tut es sein übriges.
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Re: Zugfahrzeug einfahren

Beitragvon Senior » 28. August 2010, 01:37

Motoren, die nach der Fertigung noch nie gelaufen sind, die gibt es wirklich nicht. Vom Werkstor bis zum Kunden können schon einige rücksichtslose Kilometer zusammenkommen.

Viele Senioren wie ich fahren ihre neuen, inzwischen vielleicht schon betagten Autos, immer noch so, als wären sie noch nicht eingefahren. Dafür werden sie oftmals belächelt. Wenn Einfahren überflüssig ist, dann frage ich mich, warum sind gerade diese Autos auf dem Gebrauchtwagenmarkt so begehrt – auch von Käufern, die behaupten vom Einfahren und von Autopflege nicht besonders viel zu halten?
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Re: Zugfahrzeug einfahren

Beitragvon fossysa » 30. August 2010, 10:06

Auch ich wuerde bei diesem Thema sagen: "Lasst Euch frueh morgens aus dem Bett klingeln und vom Personal-Trainer ohne vorheriges Waschen, putzen und fruehstuecken auf die Marathonstrecke jagen."

Einfahren wie es vor 30 Jahren erforderlich war ist sicherlich out.
Alle Motoren werden vor der Auslieferung sowohl im Motorenwerk wie auch nach dem Einbau im Werk gnadenlos "gepruegelt".
Sprich auf dem Auslieferungs-Pruefstand werden die Fahrzeuge bis zu Endgeschwindigkeit ausgefahren.
Sobald die Sensoren eine Abweichung feststellen kommt das Fahrzeug in die Nachbesserung.

Aber trotz hochwertigster Materialien die heute verbaut werden, sind hier mechanische Bauteile mit Oelschmierung entsprechend zu behandeln.
So wuerde ich auch heute noch die ersten 1.000 Km die Gaenge (Drehzahlmaessig) nicht voll ausfahren.
Ebenso wuerde ich Getriebe, Differenzial und Achsen die "Gelegenheit geben" sich an das "kuenftige Leben" zu "gewoehnen".
Liebe Grüße
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Re: Zugfahrzeug einfahren

Beitragvon Heinz Thul » 12. September 2010, 18:52

Einfahren oder nicht einfahren - da sind sich selbst Spezialisten nicht einig Neuwagen einfahren
Ich würde einen Neuwagen immer noch 'einfahren' und wenn es nur für das persönliche gute Gefühl ist.
Aber sicherlich kann man von Anfang an auch einen Anhänger nutzen - das einfahren bezieht sich ja auf Höchstdrehzahl, und eigentlich fahre ich mit Wohnwagen hinten dran eher im unteren Tourenbereich.

Viele Grüße
Heinz
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