Welchen Van als Zugfahrzeug? Wüsste gerne eure Meinung!

Eure Erfahrungen mit den verschiedensten Zugfahrzeugen.

Moderator: Moderatorenteam

Welchen Van als Zugfahrzeug? Wüsste gerne eure Meinung!

Beitragvon Arno40 » 21. September 2011, 17:39

Hallo liebes Forum,

Ich selbst bin noch ein totaler Anfänger beim Thema "Wohnwagen und Camping" und habe bald einen
"Hobby Classic", den ich mir aus Kostengründen in Zukunft mit einem guten Freund ab dem
nächsten Jahr teilen werde bzw. von ihm nach Absprache ausleihen kann.
Ich freue mich schon sehr zusammen mit meiner Freundin und ihren beiden Kindern zum ersten
Mal mit einem Wohnwagen Campen zu gehen.
Zuerst muss ich mich nun aber erstmal um ein passendes Auto als Zugfahrzeug kümmern.

Nach 10 Jahren habe ich mich letztens schweren Herzens von meinem sehr alten Golf 3 trennen
müssen weil die Rostschäden einfach viel zu groß waren.
Nun, da ich mir in Zukunft einen Wohnwagen (ca. 1.200 KG) teilen werde, stellt sich mir natürlich
die Frage, was für eine Art Auto ich mir als nächsten, treuen Begleiter zulegen soll.

Da ich es sehr gut finde auch mal ein sperriges Fahrrad oder größere Einkäufe einladen zu können
tendiere ich persönlich sehr zu einem Van wie z.B. den "Opel Zafira 1.8 Elegance", den ich letztens
bei einem Umzug aushilfsweise gefahren bin und mich seitdem sehr für den Wagen interessiere.
Da es aber ja auch bei Vans eine derart große Markenvielfalt gibt, fühle ich mich bei der Auswahl
etwas überfordert ...
Bei http://www.autoda.de/van-gebraucht/ habe ich mittlerweile mehrere entsprechende Modelle
gefunden, beispielsweise auch mehrere "Opel Meriva", die ich ebenfalls sehr ansprechend finde
und die mich auch von den Service-Leistungen und Preis her überzeugen.
(@admin: link geht zu einem direkt erreichbaren Online-Shop, zu dem ich gerne feedback von den
usern hätte)

Bei dem dortigen Zafira-Modell gibt es bereits eine Anhängerkupplung und eine Dachreling.
Hat von euch zufälligerweise jemand so einen Wagen und kann sagen was man mit dieser
Dachreling alles in Sachen Transport und dergleichen anfangen kann?
Weiß zudem noch jemand hier im Forum ob es die Möglichkeit bei dem Wagen gibt Fahrräder auf
der Kofferraumklappe zu transportieren? Das wäre nämlich sehr praktisch für mich.
Für welches der Angebote würdet ihr euch entscheiden wenn ihr ein neues Zugfahrzeug bräuchtet?

Und benutzt jemand in diesem Forum einen Van als Zugfahrzeug für seinen Wohnwagen und kann
etwas zu Vor- und Nachteilen des Reisens und Campings damit sagen?
Mit einer Art "Checkliste", mit der man Punkt für Punkt wichtige Dinge abarbeiten kann, komme
ich immer ganz gut klar.
Wie ich aber bisher schon merkte, ist die bei einem neuen "Kleinprojekt" wie einem Camping-
Urlaub schon etwas aufwendiger und länger und nicht zu unterschätzen

Ich bin als Neuling über jeden Tipp froh!

VG,
Arno
Arno40
Mitglied
 
Beiträge: 8
Registriert: 21. September 2011, 16:45
Wohnort: Jever
unterwegs mit: bald mit "Hobby Classic"
Postleitzahl: 26441
Land: Deutschland

Re: Welchen Van als Zugfahrzeug? Wüsste gerne eure Meinung!

Beitragvon edoc » 21. September 2011, 18:24

Ich glaube der Sven (dormie) kann dir zum Opel Zafira viel schreiben.
Für mich Persönlich nicht das wahre Auto .
Gruß
Gruß Steffi, Mike & klein Maxi
Jeder sollte ein " Hobby " haben
Du wirst nichts großes aufbauen können, wenn du nicht Glücklich bist !
Bild
2011 Boppard--Wir waren dabei
2012 Bad-Kissingen-- leider nein
2013 Kirchheim-- nein, Schwiegermutter 75.
2014 Erzeberg--Wir waren dabei
2015 Bad Kissingen--Wir waren dabei
2016 Bad Gandersheim--Wir waren dabei
2017 Bad Kissingen--Wir sind dabei
2018 Kirchzell-- nein Schwiegermutter 80.
2019 ...Denk mal schon
Benutzeravatar
edoc
First-Class Mitglied
 
Beiträge: 1287
Registriert: 29. Dezember 2010, 16:32
Wohnort: Falkenstein
unterwegs mit: VW-Passat 3C 4Motion 140PS hinten dran"Enno" Hobby 440SF/Autark dank Solar 120Watt
Postleitzahl: 08223
Land: Deutschland

Re: Welchen Van als Zugfahrzeug? Wüsste gerne eure Meinung!

Beitragvon dormie03 » 21. September 2011, 18:46

Moin Arno,
ich plaudere mal aus meinen Erfahrungen mit Kompakt-Van's:
- Opel Zafira B 1,9 CDTI:
Ein auf den ersten Blick vernünftiger 7-Sitzer, der 1.400kg ziehen darf bei 75kg Stützlast. Der Diesel hat dafür auch genügend Drehmoment, so dass das Gespann-Ziehen damit Spass macht, wenn da nur nicht die andauernden Defekte wären :roll:
Da ich den als Firmenwagen hatte, konnte mir das Egal sein, nur sollte man als "Selbstbezahler" schon eine etwas dickere Brieftasche haben. AGR-Ventil defekt -> min. 350€. Geplatzter Turbolader -> min 1.500€.
Das ist mir in den 2 Jahren und 169.000 km nicht nur einmal passiert.....
Die Benziner des Zafira B, die ich als Werkstatt-Ersatzwagen ausprobieren durfte, sind zu drehmomentschwach, um damit vernünftig einen WW zu ziehen. Ausser Du nimmst die OPC-Variante, der dann im Gespannbetrieb gerne auch mal über 20l/100km vom guten SuperPlus schluckt :oops:
- Opel Zafira A 1.6 CNG:
Hatten mal meine Eltern. Vom Drehmoment her würde ich noch nicht mal meinen Baumarktanhänger ankuppeln. Zum Glück, oder war es bewusst von Opel so gesteuert :gruebel: , gab es den ab Werk nicht mit Anhängerkupplung. Der Erdgas-Zafira hat aus Konstruktionsgründen eine Abgasanlage, die sehr schnell rostet. Auch die Gastanks unter dem Fahrzeug rosten früh. Die anderen Benziner: siehe Zafira B. Zum Diesel kann Dir der Jens70 persönliche Erfahrungen mitteilen.
- Opel Meriva A 1,6 Benziner:
Meine Bekannte hat den entnervt nach anderthalb Jahren wieder verkauft, da der Motor beihnahe mehr Zündkerzen brauchte, wie normalen Treibstoff.
- Opel Meriva B 1.7 CDTI:
Ist derzeit noch im Besitz meiner Eltern und wird demnächst gewandelt, da die Werkstatt das Problem mit der ständig entladenen Batterie nicht in den Griff bekommt ( Alle 2-3 Tage muss der durch Fremdhilfe gestartet werden ).
- VW Touran 1,6 TDI Bluemotion:
Ist unser derzeitiges Zugpferd, darf bis 8% Steigung 1.800kg an den Haken nehmen, nur sollte man dann fleissig schalten, um den Motor bei Laune zu halten.
- Nissan Almera Tino 2,2 DI:
Ist für den Anhängerbetrieb nicht geeignet, da der Motor unter 1.900 /min de facto keine Leistung hat, oberhalb dann schlagartig die Drehmomentkurve nach oben geht, welches durchdrehende Antriebsräder zur Folge hat. Wir nutzen den nur zum Einkaufen fahren.

So, das waren fast alle meine persönlichen Erfahrungen. Warum nur fast alle? Jetzt kommt mein Tipp für Familien mit Kindern, die gerne mal einen Wohnwagen bis 1.400kg ziehen möchten:

- VW Caddy Life 1,9 TDI
Der Motor rappelt und macht ganz deutlich klar, dass das ein Selbstzünder ist. Auch die vorderen Sitze sind nicht so schön (stammen die doch vom Polo). Aber die hinteren Schiebetüren und der grosse Kofferraum machen das wieder wett. Der Caddy hat zwar keine Dachreling, dafür aber Schrauben auf dem Dach an dem sich ein Gepäckträger befestigen lässt (Bei der Grösse des Kofferaumes braucht man sich über eine Dachbox eigentlich keine Gedanken machen). Die Heckklappe geht mit einem Fahrradträger und 2 Stk. 26" Mountain-Bikes auf und bleibt offen :gut: Ein Nachteil beim 1,6l Benzinmotor: Trotz Freigabe seitens Volkswagen, scheint der Motor nicht Flüssiggas-Tauglich zu sein. Da sollte man sich vorher in anderen Foren schlau machen. Stichwort dazu: "BSE Motor nicht gasfest"

Das sind meine Erfahrungen mit div. Kompaktvans in den letzten Jahren. Ich hoffe, dass es bei der Entscheidung, was es denn nun werden soll, ein wenig hilft.

Gruss Sven
Das Team Dormie03 grüsst den Rest der Camperwelt :hallo:
Camping ist der Zustand in dem der Mensch seine eigene Verwahrlosung als Erholung empfindet !!



Forentreffen:
2011 Boppard, dabei :gut:
2012 Bad Kissingen, dabei :gut:
2013 Kirchheim, leider vor der Abfahrt gescheitert :cry:
2014 Bad Emstal, aus gesundheitlichen Gründen leider nicht dabei :buhu:
2015 Bad Kissingen dabei, aber ein Getriebeschaden bremste unsere Freude stark aus.
2016 Bad Gandersheim, Super Party :gut:
Benutzeravatar
dormie03
Rasender Caravanreferent
 
Beiträge: 2295
Registriert: 29. März 2010, 11:38
Wohnort: Rosengarten
unterwegs mit: '94er TEC Weltbummler Siena 480TR mit 105 kw Mover Typ Plymouth Gr. Voyager
Postleitzahl: 21224
Land: Deutschland

Re: Welchen Van als Zugfahrzeug? Wüsste gerne eure Meinung!

Beitragvon Arno40 » 21. September 2011, 19:46

Tausend Dank für die ausgiebige Hilfe!
Hast mir sehr viele Antworten gegeben, die mir sehr weiterhelfen und eine super Übersicht geben.

Mmmmmh, über einen Caddy habe ich bisher noch gar nicht nachgedacht. Finde das Auto generell
auf jeden Fall sehr gut und kannte es bisher nur mal von der Arbeit, als Nutzfahrzeug eben.
Hab mir nun aber mal n paar Bilder angesehen und die sehen echt gut aus, besonders auch für
meine Zwecke ... werde ich mir in Zukunft mal noch näher ansehen.

dormie03 hat geschrieben:VW Touran 1,6 TDI Bluemotion:
Ist unser derzeitiges Zugpferd, darf bis 8% Steigung 1.800kg an den Haken nehmen, nur sollte man
dann fleissig schalten, um den Motor bei Laune zu halten.

Kannst du mir das noch näher erklären? Meinst du, dass man sehr viel Gas geben muss wenn man
in bergigen Landschaften unterwegs ist? Ist der Motor dann zu schwach?
Arno40
Mitglied
 
Beiträge: 8
Registriert: 21. September 2011, 16:45
Wohnort: Jever
unterwegs mit: bald mit "Hobby Classic"
Postleitzahl: 26441
Land: Deutschland

Re: Welchen Van als Zugfahrzeug? Wüsste gerne eure Meinung!

Beitragvon dormie03 » 21. September 2011, 20:20

Moin Arno,

Arno40 hat geschrieben:Tausend Dank für die ausgiebige Hilfe!
Hast mir sehr viele Antworten gegeben, die mir sehr weiterhelfen und eine super Übersicht geben.

Mmmmmh, über einen Caddy habe ich bisher noch gar nicht nachgedacht. Finde das Auto generell
auf jeden Fall sehr gut und kannte es bisher nur mal von der Arbeit, als Nutzfahrzeug eben.
Hab mir nun aber mal n paar Bilder angesehen und die sehen echt gut aus, besonders auch für
meine Zwecke ... werde ich mir in Zukunft mal noch näher ansehen.

dormie03 hat geschrieben:VW Touran 1,6 TDI Bluemotion:
Ist unser derzeitiges Zugpferd, darf bis 8% Steigung 1.800kg an den Haken nehmen, nur sollte man
dann fleissig schalten, um den Motor bei Laune zu halten.

Kannst du mir das noch näher erklären? Meinst du, dass man sehr viel Gas geben muss wenn man
in bergigen Landschaften unterwegs ist? Ist der Motor dann zu schwach?


An Steigungen sollte man bei dem kleinen Downszing-Mofamotörchen die Drehzahl nicht unter 2.000 /min fallen lassen, da sonst kein Drehmoment mehr vorhanden ist. Mit mehr Gasgeben kommt man da auch nicht weiter. So muss man Diesel-untypisch an Steigungen auch mal den 4. oder gar den 3. Gang des 6-Gangschaltgetriebes bemühen, um mit den LKW's mitschwimmen zu können. Der 1,9 TDI in meinem Caddy damals konnte da wesentlich gelassener gefahren werden. Hubraum ist eben durch nichts zu ersetzen, ausser durch noch mehr Hubraum. Allerdings hat der Caddy locker 1-2 Liter Diesel auf 100km mehr inhaliert, wie der kleine, "hochdrehend müssende", 1,6er TDI jetzt im Touran. Und noch ein kleiner Tipp:
Der Caddy Life TDI mit dem 1,9l PumpeDüse-Diesel und dem Direktschaltgetriebe (kurz DSG) killt gerne beim Rangieren auf dem Campingplatz die Kupplungsbeläge. Das gilt übrigens für alle 1,9l TDI mit PumpeDüse und DSG.

Gruss Sven
Das Team Dormie03 grüsst den Rest der Camperwelt :hallo:
Camping ist der Zustand in dem der Mensch seine eigene Verwahrlosung als Erholung empfindet !!



Forentreffen:
2011 Boppard, dabei :gut:
2012 Bad Kissingen, dabei :gut:
2013 Kirchheim, leider vor der Abfahrt gescheitert :cry:
2014 Bad Emstal, aus gesundheitlichen Gründen leider nicht dabei :buhu:
2015 Bad Kissingen dabei, aber ein Getriebeschaden bremste unsere Freude stark aus.
2016 Bad Gandersheim, Super Party :gut:
Benutzeravatar
dormie03
Rasender Caravanreferent
 
Beiträge: 2295
Registriert: 29. März 2010, 11:38
Wohnort: Rosengarten
unterwegs mit: '94er TEC Weltbummler Siena 480TR mit 105 kw Mover Typ Plymouth Gr. Voyager
Postleitzahl: 21224
Land: Deutschland

Re: Welchen Van als Zugfahrzeug? Wüsste gerne eure Meinung!

Beitragvon Arno40 » 21. September 2011, 21:01

Okay, denke ich habe es nun verstanden ... hehe.
Du scheinst da ja echt mal schon ne Menge an detaillierter Erfahrung zu besitzen. Nicht schlecht!

Ich denke ich werde mir einfach erstmal einen Caddy ansehen bzw. dafür Probe fahren.
Hast du schon mal davon gehört, dass es auch Händler gibt, die einen direkt mal mit nem
Hänger oder gar Wohnwagen hinten dran sowas ausprobieren lassen?
Ich noch nicht, aber würde für so einen Kauf ja Sinn machen ... oder ich lebe was so eine
Info angeht, auch mal wieder hinterm Mond, und das gibt es schon länger, könnte natürlich
auch sein :?
Arno40
Mitglied
 
Beiträge: 8
Registriert: 21. September 2011, 16:45
Wohnort: Jever
unterwegs mit: bald mit "Hobby Classic"
Postleitzahl: 26441
Land: Deutschland

Re: Welchen Van als Zugfahrzeug? Wüsste gerne eure Meinung!

Beitragvon dormie03 » 21. September 2011, 21:14

Moin,
sollte Dein Wunschfahrzeug bereits mit einer AHK ausgerüstet sein und Du die Möglichkeit hast Deinen WW anzuhängen, warum nicht? Schwieriger wird es, wenn das Wunsch-Zugpferd noch nicht einen Dorn am hinteren Ende vorweisen kann. Das sollte aber auch kein Problem sein, denn man kann sich über allgemeine Verhaltem des Gespannes auch bei www(dot)zugwagen.info ein erstes Bild machen. Eine AHK nachzurüsten ist kein Hexenwerk. Mit etwas Geschick ist das in 3-4 Stunden erledigt und Dank der EU-Typfreigabe auch nicht eintragungspflichtig. Wir haben für die AHK unseres Nissans seinerzeit 139€ incl. E-Satz bezahlt und wurde von mir in 2 Stunden eingebaut.

Gruss Sven
Das Team Dormie03 grüsst den Rest der Camperwelt :hallo:
Camping ist der Zustand in dem der Mensch seine eigene Verwahrlosung als Erholung empfindet !!



Forentreffen:
2011 Boppard, dabei :gut:
2012 Bad Kissingen, dabei :gut:
2013 Kirchheim, leider vor der Abfahrt gescheitert :cry:
2014 Bad Emstal, aus gesundheitlichen Gründen leider nicht dabei :buhu:
2015 Bad Kissingen dabei, aber ein Getriebeschaden bremste unsere Freude stark aus.
2016 Bad Gandersheim, Super Party :gut:
Benutzeravatar
dormie03
Rasender Caravanreferent
 
Beiträge: 2295
Registriert: 29. März 2010, 11:38
Wohnort: Rosengarten
unterwegs mit: '94er TEC Weltbummler Siena 480TR mit 105 kw Mover Typ Plymouth Gr. Voyager
Postleitzahl: 21224
Land: Deutschland

Re: Welchen Van als Zugfahrzeug? Wüsste gerne eure Meinung!

Beitragvon Arno40 » 21. September 2011, 21:18

Und nochmal Danke!
Ich denke ich bin sehr viel schlauer als vorher ... und das in sehr kurzer Zeit!

Lob an dich und ans Forum ;)

VG
Arno40
Mitglied
 
Beiträge: 8
Registriert: 21. September 2011, 16:45
Wohnort: Jever
unterwegs mit: bald mit "Hobby Classic"
Postleitzahl: 26441
Land: Deutschland

Re: Welchen Van als Zugfahrzeug? Wüsste gerne eure Meinung!

Beitragvon dormie03 » 21. September 2011, 21:26

Moin,
das Lob geht nur an das Forum. Ich bin nur ein kleiner bescheidener Teil dieses Forums und versuche da zu helfen, wo mein Wissen auch etwas einbringen kann. Vielleicht äussert sich in den nächsten Tagen auch der eine oder ander Kompakt-Van-Fahrer mit seinen Erfahrungen. 2 oder mehr Meinungen können durchaus differenzierter und klarer 'rüberkommen, wie eine einzelne Meinung. Denn jeder hat andere Vorlieben in seinem Leben. Somit könnte ich mir vorstellen, dass Du mit dem Caddy gar unglücklich und unzufrieden bist. Ich möchte nicht der Grund dafür sein.......

Trotzdem viel Erfolg bei der Suche nach dem neuen Zugpferd :gut:

Gruss Sven
Das Team Dormie03 grüsst den Rest der Camperwelt :hallo:
Camping ist der Zustand in dem der Mensch seine eigene Verwahrlosung als Erholung empfindet !!



Forentreffen:
2011 Boppard, dabei :gut:
2012 Bad Kissingen, dabei :gut:
2013 Kirchheim, leider vor der Abfahrt gescheitert :cry:
2014 Bad Emstal, aus gesundheitlichen Gründen leider nicht dabei :buhu:
2015 Bad Kissingen dabei, aber ein Getriebeschaden bremste unsere Freude stark aus.
2016 Bad Gandersheim, Super Party :gut:
Benutzeravatar
dormie03
Rasender Caravanreferent
 
Beiträge: 2295
Registriert: 29. März 2010, 11:38
Wohnort: Rosengarten
unterwegs mit: '94er TEC Weltbummler Siena 480TR mit 105 kw Mover Typ Plymouth Gr. Voyager
Postleitzahl: 21224
Land: Deutschland

Re: Welchen Van als Zugfahrzeug? Wüsste gerne eure Meinung!

Beitragvon fossysa » 21. September 2011, 22:55

Moin Arno,

nun Zugfahrzeug. Da gibt es für mich nur ein einziges.
Chrysler Grand Voyager

Da ich davon ausgehe, dass ein Neufahrzeug nicht vorangig gewünscht ist, wirst Du auf dem Gebrauchtwagenmarkt schnell fündig.
Zuvor solltest Du bei einer Werhstatt Deines Vertrauens nachfragen, ob die solch ein Fahrzeug warten würden, und auch Teile einbauen die Du selbst anlieferst.
Denn Voyagerteile sind extrem günstig über das Internet zu beziehen. Im Original sind die teilweise unbezahlbar.

Wenn Du näheres zu dem Fahrzeug wissen möchtest, gebe ich gern Auskunft.
Soviel vorweg. Ich würde unseren Voyager nicht hergeben wollen, und wenn dann nur im Tausch gegen einen anderen. :gut:

Liebe Grüße
Andreas
Liebe Grüße
Andreas & Gaby mit den "Fanta 4"
Unterwegs mit Volkswagen T5-Shuttle hintendran ist "Hugo"

Mai 2007 Ploetzky
Okt 2007 Bad Sachsa
Mai 2008 Vlotho
Mai 2009 Bad Gandersheim
Mai 2010 Naumburg
Juni 2011 Boppard/Rhein
Mai 2012 Bad Kissingen
Mai 2013 Kirchheim
Mai 2014 Erzeberg
Mai 2015 Bad Kissingen
Mai 2016 Bad Gandersheim
Mai 2017 Bad Kissingen
Mai 2018 Kirchzell
Mai 2019 ... (Wir sind dabei !!)



Bild Nein, ich bin nicht die Signatur, ich mach' hier nur schnell 'nen Oelwechsel...
Benutzeravatar
fossysa
Site Admin
 
Beiträge: 5617
Registriert: 27. November 2006, 08:00
Wohnort: 49456 / Bakum
unterwegs mit: VW T5 2,5 TDI, dahinter "Hugo" (Hobby 540 Prestige)
Postleitzahl: 49456
Land: Deutschland

Re: Welchen Van als Zugfahrzeug? Wüsste gerne eure Meinung!

Beitragvon Junior » 21. September 2011, 23:13

Thema Opel, das würde ich nie wieder anfassen. Bei einem Autoforum (motortalk"dot"de") kann man da allerlei lesen, insbesondere die Diesel und Automatikgetriebe sind sehr anfällig und leider sind sehr kostspielige Reparaturen bei Astra, Vectra, Zafira keine Ausnahme sondern scheinbar eher die Regel. Freunde fahren ebenfalls einen Zafira A 1,8 Benzin und werden das Auto nun auch in Rente schicken, da die Unzuverlässigkeit kaum Grenzen kennt. Wir hatten seinerzeit mit unserem Astra Diesel auch kein Glück und haben Hals über Kopf verkauft, mit gerade 80.000km auf der Uhr :oops: Freiwillig nie wieder...

Der Caddy, insbesondere als Maxi, hat Platz satt. Die Diesel, insbesondere die neuen 2,0, sind haltbar und kräftig. Zum Thema DSG habe ich was den Verschleiß betrifft andere Infos, aber dazu gern mehr, wenn DSG für dich ein Thema ist ;-)

Welches Auto ich sehr interessant finde ist der Mitsubishi Grandis. Ein großer Van, leider ohne Schiebetüren, aber mit reichlich Platz und VW-Diesel-Aggregat. Wir fahren den Motor in einem Seat Toledo und sind bombig zufrieden. Das Auto wird nicht mehr gebaut, aber im Gebrauchtwagenmarkt sollte da etwas passendes zu finden sein.

Ein Kollege fährt seit Jahren Ford Galaxy (immer 3 Jahre und rund 150.000 km) und hatte nie ernsthafte Probleme. Die älteren Galaxy (Kooperation VW/Seat/Ford) haben reichlich Platz, weil auch mal die Sitze ausgebaut werden können und so die Fahrräder im Innenraum locker Platz finden. Anhängelast um 2 Tonnen.

Mazda hat auch einen Van im Angebot, hört auf den Namen "5", und ist demnach was ich bisher gehört habe wie alle Mazda eine Zuverlässigkeitsbombe. Der Innenraum ist allerdings nicht so großzügig wie bei den zuvor genannten Vans. Anhängelast liegt soweit ich weiß bei 1400 kg.

Dann gibt es noch den Seat Altea XL, ein Schwesterlein von dem von uns gefahrenen Toledo. Der XL hat auch gut Platz, zieht 1400 kg und - wenn man den Diesel mit 140 PS betrachtet den wir haben - hat Bums ohne Ende, Verbrauch je nach Fahrweise um 5,5 Liter (Solo) und meinerseits uneingeschränkt empfehlenswert.

Und dann wären da noch einigen Vans von Toyota, die ich allerdings nicht beurteilen kann. Wenn man den Toyotafahrern allerdings Glauben schenkt, dann dürfte Toyota wohl eines der sorglosestens Fortbewegungsmittel sein wo gibt ;-)
Junior
Top-Score-Poster
 
Beiträge: 3404
Registriert: 4. März 2007, 21:06
Wohnort: Vollbüttel
unterwegs mit: Fendt
Postleitzahl: 38551
Land: Deutschland

Re: Welchen Van als Zugfahrzeug? Wüsste gerne eure Meinung!

Beitragvon fossysa » 22. September 2011, 08:01

Ich hab auch noch einen... :lol:
Eigentlich bin ich sehr froh darüber, dass ein Mythos so lange hält. :gut:
Was ich damit meine ... ich versuch das mal zu erklären...

Lukas (alias Junior) hat all die Varianten aufgezeigt, die auch ich bei unserer Suche nach "unserem" VAN gefunden habe.
Da für uns kein Neuwagen zur Debatte stand (nebenbei auch nie wieder zur Debatte stehen wird) habe ich auf dem Gebrauchtwagensektor gesucht.

So wurden uns alle von Lukas aufgezeigten Modelle angeboten.
"Spitzenreiter" dabei war ein VW Sharan 11 Jahre alt, 140.000Km auf der Uhr für "unschlagbar günstige" 11.000 Teuronen. (Mir fiel bei dem "Angebot" rein gar nichts mehr ein...)
Ein Arbeitskollege gab mir damals den Tipp mal nach US-Cars zu suchen.
Meine damaligeAntwort darauf: "Soll ich mich totzahlen, so'n Teil kann keiner als Privatmann unterhalten!!" :shock:
Mein Kollege meinte damals nur: "Gut, dass Mythen niemals aussterben!!" :mrgreen:

Durch die Antwort neugierig geworden hab' ich mal vorsichtig geguckt.... Ergebnis: 14 Tage später stand unser Chrysler Grand Voyager in unserer Einfahrt.
Damals 101.000 km gelaufen und 9 Jahre jung. Zum Preis von 4.400 EUR
Heute sind wir 6 Jahre weiter, der Voyi hat mittlerweile 250.000 auf der Uhr und wir sagen: "Es gibt nichts vergleichbares!"

Nun muss ich dazu sagen, dass bei uns der Platz im Auto unverzichtbar ist.
Wir transportieren ab und an bis zu 7 Personen, (allerdings selten) jedoch gehören zur "Stammbesatzung" 2 Erwachsene und 2 Border-Collies. Letztere liegen während der Fahrt wohlbehütet in 2 grossen Hundeboxen und die haben neben dem ganzen "Campinggerümpel" das ja ständig mit auf Reisen genommen werden muss locker Platz im Gepäckabteil. Abmessungen des Gepäckabteil: 1,50mx1,50mx1,40m (Breite, Länge, Höhe) Dabei steht die hintere Sitzbank ganz nach hinten, damit die Passagiere im Fond max. Beinfreiheit haben. (Rücksitzvorderkante zur Rückenlehne der Vordersitze 65cm)

Das Raumangebot wird nur durch VW T-Modelle sowie Mercedes Sprinter überboten. (Allerdings fährt man dann auch Transporter)

Einziger Nachteil beim Voyager, und den will ich nicht unterschlagen, sind die teilw. astronomischen Ersatzteilpreise in Deutschland.
Daher schon in meinem ersten Post zu diesem Thema der Hinweis: Man benötigt eine Werkstatt des Vertrauens, die auch selbstangelieferte E-Teile verbaut.
So kostet die mittlere Auspuffbirne bei Mercedes (noch offitzieller Teiledealer für Chrysler) 789 EUR plus Märchensteuer. Im Internet bekomme ich einen zugelassenen Mittelschalldämpfer für ganze 29 EUR plus "MwSt.* und 6 EUR Versand. (Dafür bekommt man in Germany nicht mal für einen Polo einen Auspuff)

*(Warum diese Abgabe MehrWertSteuer heisst wird für mich immer ein Geheimnis bleiben. Eine Wertsteigerung des betreffenden Objektes konnte ich bislang nie feststellen.)

Ausnahmslos alle anderen in Deutschland angebotenen VAN oder SUV werden völlig überteuert gehandelt.
(Nebenbei, der Voyager "in neu" kostet hier ab 45.000 EUR aufwärts. Das gleiche Modell in den Staaten ab 20.000 USD... Allerdings hat man dann das Problem des Kaufs, der Überführung sowie Verzollung und Zulassung in Deutschland. (Kostet in Summe neben ca. 4 Moanten Abwicklungszeit auch ca. 10.000 EUR zusätzlich.)

Achja, nicht zu vergessen sind ein paar Daten:
Unser Voyi hat ein Leergewicht von 2.000Kg und als Antrieb einen 2,4l Benziner mit 150PS (zugegeben, es dürften auch ein paar mehr sein.) :lol:
Verbrauch:
Solo Stadtbetrieb 10-12l je Fahrweise
Solo ausserhalb 8,5 - 9,5l je nach Fahrweise (Vollgas Autobahn 15l :oops: Dafür fährt man dann in 2 3/4 Std. von Frankfurt nach Oldenburg....)
Mit Anhänger (WILK 1.200Kg) ca. 12l

Natürlich sind das keine Verbrauchszahlen eines VW Lupo 1l,( die Zahlen entnehme ich meinem "Tankbuch" das seit Jahren bei uns im Haus geführt wird)
dafür fährt man ja auch ganzjährig eine Grossraum-Limousine mit der es einfach nur Spass macht durch die Lande zu gleiten. Serienmäßig gehören zu einem US-Auto natürlich Gimmicks wie Tempomat, Klimaanlage und Doppel-Servo-Lenkung. Das sind Extras, die hiesige Autobauer sich teilweise noch imme rreichlich bezahlen lassen.


So, jetzt hab' ich genug vom Zugwagen geschwärmt.
Sollte kein Buch werden, aber es war mir ein Bedürfnis.

Liebe Grüße
Andreas
Liebe Grüße
Andreas & Gaby mit den "Fanta 4"
Unterwegs mit Volkswagen T5-Shuttle hintendran ist "Hugo"

Mai 2007 Ploetzky
Okt 2007 Bad Sachsa
Mai 2008 Vlotho
Mai 2009 Bad Gandersheim
Mai 2010 Naumburg
Juni 2011 Boppard/Rhein
Mai 2012 Bad Kissingen
Mai 2013 Kirchheim
Mai 2014 Erzeberg
Mai 2015 Bad Kissingen
Mai 2016 Bad Gandersheim
Mai 2017 Bad Kissingen
Mai 2018 Kirchzell
Mai 2019 ... (Wir sind dabei !!)



Bild Nein, ich bin nicht die Signatur, ich mach' hier nur schnell 'nen Oelwechsel...
Benutzeravatar
fossysa
Site Admin
 
Beiträge: 5617
Registriert: 27. November 2006, 08:00
Wohnort: 49456 / Bakum
unterwegs mit: VW T5 2,5 TDI, dahinter "Hugo" (Hobby 540 Prestige)
Postleitzahl: 49456
Land: Deutschland

Re: Welchen Van als Zugfahrzeug? Wüsste gerne eure Meinung!

Beitragvon Arno40 » 22. September 2011, 11:38

Moin Leute,
Ich bedanke mich vielmals.
Ich habe mir mal stichwort-artig die verschiednen Modelle notiert und werde mich
bei der Werkstatt meines Vertrauens nach dem Einbau von bestellten Ersatzteilen
erkundigen. Das ist wirklich ein sehr sehr guter Ratschlag!!
So einen Voyager finde ich übrigens auch ganz nett und werde mich auch nach dem
mal umsehen.
Arno40
Mitglied
 
Beiträge: 8
Registriert: 21. September 2011, 16:45
Wohnort: Jever
unterwegs mit: bald mit "Hobby Classic"
Postleitzahl: 26441
Land: Deutschland

Re: Welchen Van als Zugfahrzeug? Wüsste gerne eure Meinung!

Beitragvon bragi » 22. Oktober 2011, 17:47

Also wir haben einen Opel Sintra. Der zieht gut mit seinen 200 PS, aber unser Wohnwagen ist auch sehr schwer mit 1500 Kilo. Ein Diesel wäre gut, wegen dem Verbrauch :)
bragi
 

Re: Welchen Van als Zugfahrzeug? Wüsste gerne eure Meinung!

Beitragvon dormie03 » 28. Oktober 2011, 20:14

Moin,
ich melde mich hier nochmal zum Thema DSG (Direktschaltgetriebe) aus dem Volkswagenkonzern.
Die erste Generation, die mit dem 1,9 TDI-PumpeDüse verknüpfelt wurde, hat eine normale Einscheiben-Trockenkupplung, die im Rangierbetrieb gerne mal rauchend aufgibt. Die von Lukas (Junior) angesprochenen DSG-Getriebe, die mit dem 2,0 l TDI CommonRail-Diesel verkuppelten Getriebe, verfügen über eine 2-Scheiben-Nass-Kupplung, die im Rangierbetrieb den gleichen Verschleiss aufweist, wie der Drehmomentwandler eines herkömmlichen Automatikgetriebes mit Planetensatzrädern. Somit eigentlich gar keinen. Somit hat Lukas mit seinen anderweitigen Erfahrungen eine Aussage getroffen, die die neueren DSG-Getriebe aus dem VW-Konzern betrifft. Ich hatte es leider versäumt, darauf hinzuweisen, dass meine Aussage der rauchenden Kupplungsbeläge sich nur auf die älteren, bzw. der ersten Generation der DSG-Getriebe bezogen hat :oops: :flehan:
Ich hoffe, dass ich nun alle Unklarheiten, bezüglich DSG, hier im Forum beseitigt habe.

Liebe Grüsse Sven
Das Team Dormie03 grüsst den Rest der Camperwelt :hallo:
Camping ist der Zustand in dem der Mensch seine eigene Verwahrlosung als Erholung empfindet !!



Forentreffen:
2011 Boppard, dabei :gut:
2012 Bad Kissingen, dabei :gut:
2013 Kirchheim, leider vor der Abfahrt gescheitert :cry:
2014 Bad Emstal, aus gesundheitlichen Gründen leider nicht dabei :buhu:
2015 Bad Kissingen dabei, aber ein Getriebeschaden bremste unsere Freude stark aus.
2016 Bad Gandersheim, Super Party :gut:
Benutzeravatar
dormie03
Rasender Caravanreferent
 
Beiträge: 2295
Registriert: 29. März 2010, 11:38
Wohnort: Rosengarten
unterwegs mit: '94er TEC Weltbummler Siena 480TR mit 105 kw Mover Typ Plymouth Gr. Voyager
Postleitzahl: 21224
Land: Deutschland

Nächste

Zurück zu Zugfahrzeuge

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast