Diesel panschen

Eure Erfahrungen mit den verschiedensten Zugfahrzeugen.

Moderator: Moderatorenteam

Re: Diesel panschen

Beitragvon fossysa » 28. November 2013, 16:31

Hallo Delle,

nimm's mir nicht übel, aber es ist zwar mitunter etwas schwierig Deinen Worten zu folgen, (Groß- Kleinschreibung sowie Interpunktion könnten hilfreich sein.)
trotzdem möchte ich gern zum Thema "Dieselpanschen" beitragen.

Bei meinen Recherchen im Netz habe ich einen sehr guten Beitrag im Forum http://http://www.auto-treff.com/bmw/vb ... p?t=156131 gefunden.
Auch gibt es dort weiteren Infoaustausch mit Erfahrungswerten.

Hier mal ein Auszug:

Zweitaktöl zum Diesel mischen?

Ja/Nein/Warum? Zusammenfassende Entscheidungshilfe.
Warum sollte man als Dieselfahrer dem Treibstoff 2-Taktöl zumischen? Eine oft gestellte Frage, die hier hoffentlich eine ausreichende Beantwortung findet.


Technische Problematik

Die Rail-Pumpen moderner Dieseltriebwerke werden durch den extremen Förderdruck (1800 bar und mehr) und die daraus resultierenden Drehzahlen bis an die „Schmerzgrenzen“ belastet, gleiches gilt für die Nadelhub-Zerstäuber-Injektoren. Da beide Bauteile ausschließlich durch den Treibstoff (Diesel) geschmiert werden, ist gerade hier die größte Schwachstelle im System beheimatet. Durch schlechten Treibstoff (Schwitzwasseranteil, transportbedingte Benzinbeimengung), bzw. die Beimischung von bisher bis zu 5 % (zukünftig bis zu 10 %) Biodiesel kann die Schmierfähigkeit des Diesel soweit herabgesetzt werden, dass das Niveau der Betriebsstoffschmierung über Gebühr sinkt – das Resultat können (nicht zwangsläufig) Schäden an den Injektoren bzw. an der Rail-Pumpe sein, letzteres ist oftmals der „Supergau“ durch die Rückschwemmung der Messingspäne aus dem gefressenen Lager in das komplette Treibstoffsystem inklusive Tank!
Aufgrund der vorliegenden Testläufe (SRV-Test, Reiblauftest, Gutlastwerttest usw.) mit beigemischtem 2Taktöl im Diesel konnte die eklatante Verbesserung der Schmierfähigkeit bewiesen werden (Danke an @hennigmotorspor).

Positive Auswirkungen wurden auch schon bei den Treibstoffpumpen sowie dem Nadelhubgeber (Hängenbleiben, lautes „Klackern“) der Standheizung beobachtet.

Probleme irgendwelcher Art in Bezugnahme auf RPF oder DPF sind wegen der sauberen und rückstandsfreien Verbrennung des 2-Taktöls nicht bekannt. (2-Taktöl hat bei Verbrennung einen geringeren Ruß/Derivatanteil als der normale Dieselkraftstoff!). Die AU-Werte werden durch die Beimischung von 2-Taktöl NICHT negativ beeinflusst.


Wann/Wie 2-Taktöl anwenden?

Bei jedem Tanken!

Das Mischungsverhältnis sollte ungefähr 1:250 betragen, eine leichte Abweichung von diesem Wert ist unbedenklich, zu starkes Überdosieren, z.B. 1:100 kann zu leichtem „Blaurauchen“ führen, davon rate ich ab! Die beste Vermischung erreicht man, wenn man das 2-Taktöl VOR dem Tankvorgang dazugibt, die Verwirbelung durch das danach einströmende Diesel übernimmt den Rest.

Bewährt haben sich zum Einfüllen eine (sauber ausgewaschene Getriebeöldose (an jeder „Tanke“ zu bekommen) oder eine einmalig erworbene 2-Taktöldose von Castrol (2T GO), die Dosierrüssel sollten herausgezogen bleiben, bei mehrmaligem „Rein und Raus“ kann der Faltbalg der Flaschen einreißen. Andere Forumsmitglieder haben z.B. gute Erfahrungen mit Dosierdosen aus dem Modellbau o.ä. gemacht.


Welches 2-Taktöl verwenden?

Vorab:

Bitte darauf achten, dass es sich um „vorgelöstes“ 2-Taktöl handelt, es sollte unbedingt für Gemischschmierung oder für Getrennt- UND Gemischschmierung geeignet sein. Die Hinweise findet man auf jeder Flasche auf der Rückseite benannt.

Andere, wie schon angesprochen, Öl-Arten, wie, Hydrauliköl, Kühlschranköl, Kettenöl usw. sind definitiv NICHT geeignet. Bitte auch KEIN 4-Takt Öl (Motorenöl) verwenden, dieses hat durch die sehr starke Additivierung (25 – 30 % - Rußbinder, Säurepuffer usw.) sehr ungünstige Auswirkungen, die es zu vermeiden gilt.


Mineralisches/teil- oder gar vollsynthetisches 2-Takt-Öl?


Mineralisch reicht für unseren Einsatzzweck vollkommen aus!

Es müssen weder Kolben, Zylinder noch andere, direkt mit der Verbrennung involvierte Teile geschmiert werden. 2-Takt - Teil- und Vollsyntetiköle können zwar verwendet werden – ich rate wegen der unnötig höheren Additivierung davon ab, Nachteile/Probleme oder gar Schäden sind mir aber nicht bekannt geworden!

Die Marke spielt eigentlich keine Rolle, es sollten nur folgende Freigaben vorhanden sein:

JASO-FC, TC 1,2,3 und ISO

Oftmals ist noch der Hinweis auf „low-smoke“ oder „smokeless“ auf den Flaschen/Kanistern angebracht, das ist dann auf jeden Fall für unsere Zwecke richtig.


Ich weise von meiner Seite aus noch darauf hin, dass die Anwendung obiger Tipps und Hinweise auf eigene Gefahr geschieht.
Ich würde mich freuen, wenn diese Zusammenfassung hilft, eine für Euch passende Entscheidung zu obigem Thema zu treffen.


Die Zusammenfassung wurde freundlicherweise von "beamter" aus den Erkenntnissen dieses Threads erstellt:
2 Takt Öl beim tanken zugeben? (Diesel)

In dem Thread 2-Takt-Panscher Statistik findet sich eine direkte Übersicht einzelner Anwender über Fahrzeug, km, Mischungsverhältnis, Ölsorte und ggf. eine individuelle Bemerkung.


Der BMW-Treff und die Autoren übernehmen für diese Tipps keinerlei Haftung.
Selbständige Arbeiten am Fahrzeug geschehen auf eigene Gefahr.


Die oben genannten Erklärungen lassen auch meine Zweifel schwinden.
Zwar "nagelt" der Motor unseres Caddy's nicht, auch läuft er absolut rund.
Aber er läuft bei den jetzigen Morgen-Temperaturen auf den ersten Umdrehungen etwas "schwerfällig".
Werde mal beim nächsten Tanken daran denken 2T-Öl zu kaufen.

Liebe Grüße
Andreas
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Re: Diesel panschen

Beitragvon Delle » 3. Dezember 2013, 06:23

Hallo Andreas,
warum sollte ich was übel nehmen?
Werde in Zukunft eben mehr drauf achten müssen,dass ich es verständlich schreibe und Groß-Kleinschreibung kann schon mal passieren da mir die Umschaltung auf denn Wecker geht aber trotzdem Danke .........
Liebe Grüße von Delle und Peti

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Re: Diesel panschen

Beitragvon eriba 535 » 3. Dezember 2013, 09:26

Hallo

Ich habe nun alles verfolgt. :D Klingt auch alles sehr logisch was geschrieben steht,aber kann mann einfach von jetzt auf gleich Öl mit beimischen :roll: :?: Verträgt das der Motor mit 8 Jahren laufzeit :?: :?: :?:

Irgentwie traue ich mir dieses nicht :roll: :!: :!:

Aber es soll dem Motor gut tun, werde es mal machen.Ob ich dann an der Tanke auch noch so Denke,mal sehen :wink:

lg rolf
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Re: Diesel panschen

Beitragvon Delle » 3. Dezember 2013, 10:42

eriba 535 hat geschrieben:Hallo

Ich habe nun alles verfolgt. :D Klingt auch alles sehr logisch was geschrieben steht,aber kann mann einfach von jetzt auf gleich Öl mit beimischen :roll: :?: Verträgt das der Motor mit 8 Jahren laufzeit :?: :?: :?:

Irgentwie traue ich mir dieses nicht :roll: :!: :!:

Aber es soll dem Motor gut tun, werde es mal machen.Ob ich dann an der Tanke auch noch so Denke,mal sehen :wink:

lg rolf

Hallo Rolf,
mach Dir dies bezogen keine Sorgen. Wir machen es nun jetzt ja auch schon eine Weile und sind sehr positiv davon angetan . Ganz im Gegenteil, ihn wird es gut tun da er das bekommt, was ja eigentlich Diesel mal war ,,ABER" dies muss ja nun jeder für sich entscheiden.
Ich hab mich auf die bezogene Problematik mit einen Werkstattmeister unterhalten und er sagte, dass er es selbst tut mit seinen Audi und dies schon über Jahre....
Liebe Grüße von Delle und Peti

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Re: Diesel panschen

Beitragvon eriba 535 » 3. Dezember 2013, 19:06

Würde ich mal machen ,was für ein ÖL sollte ich nehmen
rolf
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Re: Diesel panschen

Beitragvon tole54 » 3. Dezember 2013, 19:37

Hallo Freunde.
Ich mische meinem Vectra 1,9Ltr. und 150 Diesel-PS seit 8 Jahren und dem ersten km (jetzt immerhin 171000km) Zweitaktöl bei jedem Tanken zu. Ich habe noch keinen Nachteil feststellen können. Vielleicht hilfts aber bei der Lebensdauer. Selbst die werksseitige Standheizung macht keine Mucken. Das Öl das ich verwende ist preiswertes (ca. 6€/Ltr) aus dem Baumarkt für den Rasenmäher!!!
Fazit: Mit einem Ltr. Öl komme ich ca. 15 Tankfüllungen hin. Bei den Sprittpreisen machen 50Cent/Tankfüllung mehr dem Bock auch nicht fett.

Toni
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Re: Diesel panschen

Beitragvon eriba 535 » 3. Dezember 2013, 20:16

Hallo Toni,darf ich fragen wieviel öl Du auf 60l Diesel gibst.
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Re: Diesel panschen

Beitragvon Delle » 3. Dezember 2013, 20:29

eriba 535 hat geschrieben:Hallo Toni,darf ich fragen wieviel öl Du auf 60l Diesel gibst.


bei 60 L Diesel sind das 240 ml Öl.
Liebe Grüße von Delle und Peti

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Re: Diesel panschen

Beitragvon eriba 535 » 4. Dezember 2013, 05:47

Danke :D :D
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Re: Diesel panschen

Beitragvon krokofant57 » 4. Dezember 2013, 06:23

Klingt alles sehr logisch und interessant.Mich interessiert:
Was sagt der Partikelfilter zu der Extra-Öl-Zugabe ?
Bin für jeden brauchbaren Hinweis dankbar.
MfG.
Dieter :wink: :wink: :wink:
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Re: Diesel panschen

Beitragvon eriba 535 » 4. Dezember 2013, 09:06

Gute Frage

Ich habe in einem Forum gelesen das das Öl ohne Rückstand verbrennt und nichts in dem Filter kommt und soll auch bei der Asu bessere werte erzielen.

Aber ich habe es auch nur gelesen

rolf
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Re: Diesel panschen

Beitragvon tole54 » 4. Dezember 2013, 10:46

Hallo Leute.
An meiner Plastikdose sind an der Seite 100ml-Striche wie bei einem Messbecher. Wenn ich bei (fast) leerem Tank einmal auf die Dose (preiswertes teilsynthetisches Öl) drücke sind etwas wenige als 100ml in den Tank geflossen. Das entspricht etwa einem Mischungsverhältnis von 1:500. Danach, zum Mischen volltanken.
Was den Kat betrifft. Ich war seit 2005 schon 3 mal beim TÜV und schon 4 mal in der Inspektion (alle 50000km). Immer wurde auch die Sättigung der Abgasanlage getestet. Bis jetzt ist nichts Negatives zur Sprache gekommen.
Mein persönliches Empfinden, was den Motor betrifft: Er läuft wie am ersten Tag, besonders im Anhängerbetrieb. Dieses Jahr wieder 4000km Anhängerbetrieb mit ca. 9,3Ltr/100km. Da kann man doch nicht meckern. Das bietet zur Zeit kein Neufahrzeug!!
Wer mehr wissen möchte kann mich beim Treffen ja noch mal ansprechen!

Toni
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Re: Diesel panschen

Beitragvon krokofant57 » 4. Dezember 2013, 17:59

Hallo alle zusammen !
Was haltet ihr davon ?
Biodiesel hat eine höhere Schmierfähigkeit als Mineralöl Diesel:

Zitat:

Schmierfähigkeit:

Im Gegensatz zu mineralischem Diesel enthält Biodiesel praktisch keinen Schwefel, besitzt aber eine besonders hohe Eigenschmierfähigkeit und vermindert dadurch den Verschleiß des Moters und der Einspritzpumpe. Prüfstandsversuche haben eine Verschleißminderung um 60% ergeben. Diesel aus Mineralöl verliert mit sinkendem Schwefelgehalt seine Schmiereigenschaft, daher werden synthetische Additive beigegeben. Tests bezüglich der Schmierfähigkeit haben ergeben, dass durch eine Zugabe von 1% Biodiesel zum schwefelarmen Mineralöldiesel die erforderliche Schmierwirkung wieder erreicht wird. Daher wird in Zukunft Biodiesel auch zur umweltfreundlichen Additivierung für mineralische Dieselkraftstoffe verwendet.

Lieber Biodiesel dazutanken als Geld für 2-Taktöl verschwenden.

Was man so alles findet im Netz....Wenn der link gestattet ist:http://www.motor-talk.de/blogs/chris492/zweitaktoel-erfahrung-und-infos-t4034044.html

So,nun bitte Eure Meinungen

Viele liebe Grüße
Dieter :wink: :wink: :wink:
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Re: Diesel panschen

Beitragvon eriba 535 » 4. Dezember 2013, 18:34

Hallo
Ich erlaubemir mal volgendes hier reinzustellen.
Biodiesel eignet sich als Kraftstoff für Dieselmotoren, wenn Folgendes berücksichtigt wird:

BD. hat die Eigenschaft, bestimmte Kunststoffe, vor allem Elastomere, anzugreifen. Diese Materialien sind im Kraftstoffsystem – etwa bei Schläuchen und bei Dichtungen der Einspritzpumpe – verbaut. Daher sollte unbedingt sichergestellt sein, dass eine ausdrückliche Freigabe des Fahrzeugherstellers für den Betrieb mit BD. vorliegt (Angaben in der Bedienungsanleitung bzw. über den Händler/Hersteller).

Da BD. zudem Lösungsmittelcharakter hat, greift es vor allem bei längerer Einwirkungsdauer auch Autolacke an. Diese Eigenschaft kann beispielsweise bei innenbeschichteten Kraftstoffbehältern dazu führen, dass die Beschichtung abgelöst wird und den Kraftstofffilter verstopft. Dieser sollte daher nach den ersten zwei bis drei Tankfüllungen mit BD. geprüft und gegebenenfalls ausgewechselt werden.

Befinden sich Buntmetalle (z. B. Kupfer und Messing) sowie Zink im Kraftstoffsystem, werden diese von BD. direkt angegriffen bzw. kann eine katalytische Funktion dazu führen, dass es zur „Schlammbildung“ (Polymerisation) von BD. kommt.

Aus Untersuchungen ist bekannt, dass es bei BD.-Betrieb zu einer Verdünnung des Motoröls kommen kann, wenn das Fahrzeug häufig mit geringerer Last, wie z. B. im Stop-and-go-Verkehr gefahren wird. Daher sollten die gesonderten Ölwechselvorschriften bei BD.-Betrieb unbedingt beachtet werden.

Habe ich so im Netz gefunden.
Fand ich recht interessant.
lg rolf
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Re: Diesel panschen

Beitragvon tole54 » 4. Dezember 2013, 19:20

Hallo.
Ich kann meinem „Vorschreiber“ nur ausdrücklich zustimmen.
Lieber versuche ich es mal mit dem 2-Takt-Öl, als dass ich mir mit dem nachweislich aggressiven BD etwas für immer zu ruiniere. Man muss ja nicht mit 2-Takt-Öl panschen.
Außerdem halte ich es für einfacher etwas in den Tank zu gießen, als mit zwei Zapfhähnen zu hantieren und zu bezahlen. Aber interessant sind die anderen Gedanken schon!!
Ich bleibe bei meinem Verfahren.

Toni
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