Fragen zum Mover

Alles was man an Zubehör benötigt oder auch nicht ...

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Fragen zum Mover

Beitragvon Troll » 19. April 2012, 08:19

Moin,
ich bin am überlegen ob ich einen Mover von meiner Herzallerliebsten genehmigt bekomme. Nun habe ich aber erstmal ein paar Fragen dazu.
1. Kann ich den Mover vor ODER hinter der Achse montieren?
2. Wie schwer ist der Mover?
3. Wie groß (Kapazität) muß die Batterie sein?
4. Kann ich die Batterie und die Steuerelektronik im Flaschenkasten einbauen?
Vielen Dank!
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Re: Fragen zum Mover

Beitragvon dormie03 » 19. April 2012, 14:06

Moin,

Troll hat geschrieben:Moin,
ich bin am überlegen ob ich einen Mover von meiner Herzallerliebsten genehmigt bekomme. Nun habe ich aber erstmal ein paar Fragen dazu.
1. Kann ich den Mover vor ODER hinter der Achse montieren?


Das hängt vom Fahrgestell und von dem verwendeten Mover ab. Ich persönlich würde den immer hinter der Achse montieren, damit man beim versehentlich überfahren eines höheren Hindernis(Bordstein bei Kurvenfahrt) erst mit dem Rad draufkommt und noch eine kleine Chance hat, im Rückwartsgang dort wieder runterzukommen. Sitzt der Mover vor der Achse, hört man zu erst ein hässliches Geräusch und der Mover ist hin :buhu:

Troll hat geschrieben:2. Wie schwer ist der Mover?


Die Mover von Truma oder Reich wiegen zwischen 33 und 36kg mit Steuerung und ohne Akku oder zusätzlich benötigte Adapterplatten

Troll hat geschrieben:3. Wie groß (Kapazität) muß die Batterie sein?


Willst Du nur Movern? Dann reichen 80Ah aus. Möchtest Du noch ein bisschen Energie für Licht und Wasser "abzwacken" sind 100 Ah, besser noch 120Ah sinnvoll.

Troll hat geschrieben:4. Kann ich die Batterie und die Steuerelektronik im Flaschenkasten einbauen?


Nein, auf keinen Fall! Elektrizität hat im Gasflaschenkasten nichts zu suchen und ist deshalb wegen möglicher Funkenbildung auch verboten.

Troll hat geschrieben:Vielen Dank!


Bitte. Gern geschehen.

Gruss Sven
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Re: Fragen zum Mover

Beitragvon Heinz Thul » 19. April 2012, 17:49

Hallo,

auch unser TRUMA SE R wurde hinter der Axe verbaut.
Gewicht ist lt. Bedinungsanleitung 33 kg.
Hinzu kommt noch Ladeautomat 1,3 kg (LG 416 DS/IU)
und 75 AH Batterie die auch nochmal so ca. 25-30 kg auf die Waage bringt.
+ ein wenig Kabel, so alles in allem ca. 80 kg sein dürften.

Bei mir wurde auch der 12 V Kreislauf bis auf Kühlschrank angeschlossen so dass wir auch ein wenig Licht haben wenn wir mal ohne Strom stehen müssen.

Batterie ist unter dem Bett untergebracht, wie Sven schreibt ist Elektrik im Gaskasten verboten.

Gruß
Heinz der seinen Mover nicht mehr missen möchte :mrgreen:
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Re: Fragen zum Mover

Beitragvon Troll » 20. April 2012, 09:03

Moin,
Danke für die schnellen Antworten.
80 kg sind viel bei eine Zuladung von gerade mal 200 kg. Schade, ich glaube das muß ich mir abschminken.
Für Licht im WoWa habe ich eine kleine 12 AH Batterie eingebaut die ständig geladen wird wenn Landstrom zur Verfügung steht. Hatte gehofft das die Batterie ausreichen würde.
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Re: Fragen zum Mover

Beitragvon dormie03 » 20. April 2012, 14:18

Moin,
prinzipiell kannst Du auch mit einer 12 Ah Batterie movern. Nur leider nicht sehr lange :roll:
Bei Strömen von bis zu 120-150 A die der Mover beim Anfahren, bzw. bei Steigungen zieht, ist der kleine 12 Ah-Akku nach 3-4 Minuten von Vollgeladen bis zu dem Zustand runter, an dem die Moversteuerung wegen Unterspannung abschaltet. Das könnte allerdings auch beim Anfahren an einer Steigung passieren, da der Mover dann noch mehr Strom zieht und die Steuerung abschaltet, der der Innenwiderstand bei kleinen Akkus höher ist, wie bei Grossen Akkus.

Sicherlich sind 80kg sehr viel Gewicht bei einer Zuladung von 200 kg. Hast Du vielleicht mal an eine Auflastung gedacht?

Die meisten Wohnwagen können für relativ wenig Geld um 100-150 kg aufgelastet werden. Schau Dir am Wohnwagen mal die relevanten Bauteile an:
-Auflaufeinrichtung
-Zuggabel
-Achse mit Bremse
Die sind beispielsweise bei unserem TEC alle für 1350kg ausgelegt, obwohl der WW nur 1200kg wiegen darf. Von TEC würde ich eine Unbedenklichkeitsbescheinigung auf 1300kg und ein neues Typenschild für ca 80 EUR bekommen. Dazu noch kommen noch die Gebühren für die Änderung der Fahrzeugpapiere und fertig....
Geht dann die 100er-Zulassung flöten, sollte man sein Zugfahrzeug mal amtlich wiegen lassen. Das Leergewicht in den Papieren ist meistens das vom Basismodell ohne Extras. So könnte man ohne Probleme ein höheres Leergewicht in die Autopapiere eintragen lassen um dann wieder in den Genuss der 100 km/h Ausnahmeregelung zu kommen (Mein Touran wiegt leer auch 190 kg mehr, wie in den Papieren angegeben).

Gruss Sven
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Re: Fragen zum Mover

Beitragvon dormie03 » 20. April 2012, 16:02

Moin,
ein kleiner Nachtrag:
Ich habe eben mal bei Knaus auf der Webseite gestöbert.... Die bieten für den LK 400 eine Werksmässige Auflastung von 1200kg auf 1300 kg für 94,00 EUR an. Somit ist das alles nur Papierkram, den ich eben oben beschrieben habe. Bei der Auflastung auf 1400/1500kg geht's mit 444,00 EUR schon heftiger zur Sache, da dann Teile des Fahrwerks ausgetauscht wurden.

Desweiteren habe ich herausgefunden, das für diese Gewichtsklasse von Wohnwagen der Mover Truma GO2 nur mit einer 38Ah Batterie bestückt werden muss. Somit kommt man bei dem Mover mit einer Optima Blei-Gel 38Ah auf ein Komplettgewicht von ca. 50-55 kg. Da könnte man doch den 12 Ah-Akku aus dem WW werfen und anstelle dessen eine Optima mit 60 Ah einsetzen. Dann sollte das mit dem Gewicht auch nicht mehr so heftig werden.

Schönes Wochenende

Gruss Sven
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Re: Fragen zum Mover

Beitragvon Troll » 23. April 2012, 19:53

Hallo Sven,
Du baust mich gerade wieder auf. ;o))
Das die Auflastung ab Werk 94,-€ kostet habe ich auch gesehen. Aber ich habe es so verstanden das, daß nur bei einem Neuwagen möglich ist. Unserer war ja ein Ausstellungsstück. Da werde ich mal nachhaken. Danke!
Viel länger als ca 10 Min. movert man doch so wie so nicht. Dann steht der Wagen ein paar Tage am Landstrom und die Batterie wird wieder geladen. Die Batterie fürs Licht habe ich nur eingebaut wenn wir mal irgendwo im Dunkeln ankommen und das die Toilette zu benutzen ist.
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