Gas-/CO² Warner

Alles was man an Zubehör benötigt oder auch nicht ...

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Gas-/CO² Warner

Beitragvon ms-franziska » 23. August 2012, 12:32

Hallo zusammen,

ich hatte schon mal gepostet, dass bei uns Wintercamping im wohnwagen ansteht.
In diesem Zusammenhang denke ich über die Installation eines Gas- (Propan) und CO² Warners
nach. Habt Ihr hierzu Tipps für mich ?

-kombi gearät mit sensoren ?, autarke stromversorgung usw.

Im Voraus Danke

Martin
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Re: Gas-/CO² Warner

Beitragvon dormie03 » 23. August 2012, 15:39

Moin,
bei Gaswarner ist es so, das für jede Gasart ein Sensor benötigt wird. Kombigeräte haben eben mehrere Sensoren an einer Auswertelektronik. Allerdings ändert das nichts an dem Stromverbrauch der Sensoren. Die Sensoren benötigen in der Regel ca. 180 mA. Um da einen AutarkBetrieb zu gewährleisten, benötigt man schon einen Akku, der nicht mehr in die Hosentasche passt. Somit sollte man pro Sensor eine Akkukapazität von 4,3 Ah für 24 Stunden einkalkulieren. Bei 2 Sensoren ist man dann schon bei 8,6 Ah. Dabei ist noch nichtmal die Stromaufnahme der Auswertelektronik berücksichtigt. Da sollte man auch nochmal gut 200 mA kalkulieren. Da kommen dann für den Akku nochmal 4,8Ah pro 24 Stunden dazu. Das ergibt einen Autarkspeicher von min. 13,4 Ah für 24Stunden. Der Akku und das erforderliche Ladegerät haben natürlich auch Gewicht, das bei der Zuladung berücksichtigt werden sollte. Rein rechnirisch (mit Mittelwerten) muss man alleine für den Akku schon ca. 7kg berechnen. Damit kann man bei der Gaswarnerinstallation mit einem Mehrgewicht von ca. 12kg der Komponenten rechnen.

Das waren jetzt meine Tipps zu Gaswarner und Stromversorgung....

Gruss Sven
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Re: Gas-/CO² Warner

Beitragvon ms-franziska » 23. August 2012, 16:08

Hallo Sven,

vielen Dank für Deine Tipps. Ich denke daran, den Warner (Sensoren) an die 12V Batterie vom Mover zu "hängen".
Die ist mit einem (220V) Ladegerät gekoppelt.

Ist zwar nicht (ganz) autark, sollte aber doch klappen ?

Gruß

Martin
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Re: Gas-/CO² Warner

Beitragvon dormie03 » 23. August 2012, 16:13

Moin,
wenn Du eh schon einen Akku im WW hast, kannst Du die Geschichte mit dem Gewicht ruhig vergessen, vorausgesetzt, die Warner arbeiten mit 12 Volt. Bedenke aber auch die Einbaulage der Sensoren (Propan ist schwerer wie die Umgebungsluft)

Gruss Sven
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Re: Gas-/CO² Warner

Beitragvon Heinz Thul » 23. August 2012, 17:55

Frage mal von einem Ahnungslosem, wozu Gaswarner und Co² Warner einbauen?
Die Gasflaschen sind doch nicht im Wohnwagen und wenn man vor dem Winter nochmal eine Gasdichtigkeitsprüfung durchgeführt hat müßte es doch passen :?:

Wir haben im Fendt nur Rauchmelder installiert und im Hobby war gar kein Warner installiert. Leichtsinn?
Habe mir bisher nie Gedanken gemacht und auch schon ein paar mal Camping mit laufender Heizung durchgeführt

Danke und Gruß
Heinz
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Re: Gas-/CO² Warner

Beitragvon dormie03 » 23. August 2012, 18:10

Moin,
im Normalfall braucht man, meiner Meinung nach, keine Gaswarner. Dafür gibt es die Gasprüfung für die Gasanlage. Gegen CO² helfen die Zwangsbe- und -entlüftungen im Wohnwagen. Sicherlich gibt es auch in Camperkreisen Menschen mit ängstlicher Grundeinstellung (Meine Petra gehört auch in diese Kategorie Mensch :wink: ). Wir haben auch keinen Gaswarner an Bord, da der Aufwand für mich in einem sehr schlechten Verhältnis zum Nutzen steht. Lieber die Gasanlage "in Schuss" halten und darauf achten, dass die Zwangslüftungen nicht verdeckt sind. Dann noch "Stosslüften" und es sollte nix passieren. Die Nachrichten von Überfällen mit KO-Gas halte ich persönlich für einen Hoax!
Ich hatte lediglich die technischen Anforderungen beschrieben...

Gruss Sven
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Re: Gas-/CO² Warner

Beitragvon ms-franziska » 23. August 2012, 18:56

Moin,

da wir nunmehr ca 1/2 Jahr im WW leben werden, habe ich, mit einem Gaswarner an Bord, einfach ein besseres
Gfühl.

Hierbei dreht es sich vorrangig um CO² - da es sich hierbei um ein absolut geruch- und geschmackloses Gas handelt
welches als Abgas bei der Verbrennung von Propan- und Erdgas entsteht.
Ich weiß auch, dass bei technisch einwandfreien Anlagen "normalerweise" nichts passiert.
Aber für einen "ruhigen Schlaf" bin ich geren bereit 150-200€ und ein paar Stunden Arbeit zu investieren.

Gruß Martin
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Re: Gas-/CO² Warner

Beitragvon Heinz Thul » 23. August 2012, 19:27

ms-franziska hat geschrieben: ..., habe ich, mit einem Gaswarner an Bord, einfach ein bessere Gfühl.


Wenn es deinem Sicherheitsgefühl gut tut ist es die richtige Entscheidung solche Warner einzubauen.

Ich wollte ja nur wissen ob es wirklich Sinnvoll ist solche Warner nachträglich einzubauen, so ein CO² Warner gibt es ja zwischen 15 - 50 € und man(n) gibt für weniger Sinnvolles mehr Geld aus. Gaswarner die an 220 V Steckdose angeschlossen werden habe ich für 75 € entdeckt die 12 V Version wird für 102 € angeboten.

Gruß
Heinz
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Re: Gas-/CO² Warner

Beitragvon dormie03 » 23. August 2012, 19:37

Moin,
ich wollte keinesfalls den Sinn und Zweck der Gaswarner in Frage stellen, habe ledigiglich nur meine persönliche Meinung und die technischen Details, die es zu beachten gilt, erwähnt. Das Ihr mit einem Gaswarner ein höheres, persönliches Sicherheitsgefühl habt, fordert ja nahezu den Einbau :bia:
Berichte doch bitte mal, nach Einbau, über die Zuverlässigkeit und die Anzahl der "Fehlalarme"....
Meine Regierung steht mir wegen des Gaswarners immer noch auf dem Fuss und möchte auch so etwas im WW haben...
Danke im voraus :zustimm:

Gruss Sven
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Re: Gas-/CO² Warner

Beitragvon krokofant57 » 6. August 2013, 11:00

Hallo,alle zusammen,
zu diesem Thema ist zwar lange nichts geschrieben wurden,hat aber,meiner Meinung nach,nich tsan Aktualität verloren.
Sachverhalt:
Ich habe mir vor geraumer Zeit einen Dreifachwarner,also einen Gasmelder nicht nur für Propan/Butan u.s.w. zugelegt,sondern das Teil ist auch für das Aufspüren von diversen Narkosegasen gedacht.Da dieses Gerät aber keinen separat zu montierenden Sensor besitzt,sondern alles "ein Teil" ist,besteht die Frage,wo der beste Einbaupunkt dieses Kombigerätes im Wohnwagen sein sollte.Das das übliche Gemisch aus den Gasflaschen schwerer als Luft ist und nach unten sinkt,ist mir alles klar.Da aber Narkosegas eine völlig andere Dichte hat,bleibt die Frage,wohin am besten mit diesen Kombigerät.Ich will hier keine Diskussionen los treten über Sinn,oder Unsinn dieser Geräte und da ich sowieso alle zwei Jahre eine Gasprüfung (freiwillig) durchführen lasse,habe ich die wenigste Angst vor dem Flaschengas,denn wenn man nicht an der Gasversorgung rum bastelt,kann im Normalfall,meiner Meinung nach,nichts passieren.
Da ich aber nun dieses Mehrfachgerät habe,muß irgendwie ein Kompromiß geschlossen werden.Auch die Beschreibung gibt nichts her.Das Teil ist beim großen O in Winterswijk zu haben,falls jemand Details benötigt.Habe es mal nur mit einem Feuerzeug probiert,natürlich ohne Flamme und das Gerät schlug recht schnell an,also dürfte es recht zuverlässig sein.
Wo würdet Ihr dieses Gerät einbauen.Ich habe ja nicht den allerkleinsten Wohnwagen (mehr)und deshalb ist der Einbaupunkt doch gut zu überdenken.Sollte dieses Gerät in der Nähe des Schlafplatzes montiert sein,oder doch besser im Bereich der Gasverteiung im Wohnwagen um für alle Fälle gewappnet zu sein :?: :?: :?:
Bin echt auf Eure Antworten gespannt.
Viele Grüße
Bärbel und Dieter :wink: :wink: :wink:
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Re: Gas-/CO² Warner

Beitragvon dormie03 » 6. August 2013, 15:16

Moin Dieter,
bei meinen Kollegen und mir in meinem Nebenjob in der Caravanbranche gibt es eine eindeutige Meinung zur Einbaulage eines "All-In"-Gaswarners:
Genau auf der Höhe, auf der sich der Kopf beim Schlafen im Wohnwagen befindet und möglichst nicht höher, wie die Kochstelle des Wohnwagens ist und zwischen Kopfkissen und Kochstelle.
Der Grund ist, dass bei den Gasprüfungen, die wir bisher bei uns in der Werkstatt durchgeführt haben, meistens Defekte an den Kochstellen aufgetreten sind.


Grüsse Sven
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Re: Gas-/CO² Warner

Beitragvon krokofant57 » 6. August 2013, 15:36

Hallo,Sven,
Du bist und bleibst der Technik-Freak :)
Habe den Melder im Augenblick echt zufällig ungefähr in Schlafhöhe,aber nicht in Bettnähe,aber am Küchenteil,direkt unterhalb der Kochstelle hängen,aber noch nicht befestigt(echt Zufall diese Stelle)Dieses scheint wohl die beste zu sein,obwohl der Melder direkt neben der Eingangstür am Küchenmobilar sich befindet.
Ich glaube nicht,daß sich jemand unter den WW legt,die Zwangsentlüftungen sucht,um dort Gas ein zu leiten.Denke eher,das evtl.die Eingangstür ganz leicht und vorsichtig l und minimal aufgedrückt wird,so daß ein Schlauch gerade durch geht.Klingt alles etwas wie Sience Fiction,ich weiß,aber ich kenne und will die Techniken von solchen Menschen auch nicht unbedingt wissen.
Was meinst Du?Ist die Stelle okay,oder soll ich das Teil in Richtung Schlafstätte bringen ?
Viele Grüße
Bärbel und Dieter :wink: :wink: :wink:
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Re: Gas-/CO² Warner

Beitragvon dormie03 » 6. August 2013, 17:52

Moin Dieter,
lass' den Melder da, wo er jetzt ist. Angeregt durch Deine Frage und die immer wieder aufkeimenden Gerüchte über KO-Gas-Überfälle, habe ich heute anschliessend mit unserem Tierarzt gesprochen, der sich auf Raubvögel aus der Falknerei spezialisiert hat. Der hat mir das so erklärt:
Bei OP's an solchen Vögeln wird eine Narkose dorch ein Gas, genauer Xenon, durchgeführt. Um ein Lebewesen ins zeitweilige Nirwana zu schicken, muss das Narkosegas mit reinem Sauerstoff verabreicht werden und das in einem Verhältnis von 70% Narkosegas und 30% reinen Sauerstoff. Bei einer Befüllung eines Raumes zur Narkotisierung geht man in der Medizintechnik von einem Sauerstoffgehalt von max. 20% der Umgebungsluft aus, welches bei der Dosierung zu berücksichtigen ist!

Ich habe das 'mal für unsere Wohndose durchgerechnet:
Der Inneraum hat die Abmessungen von 4,8m Länge, 2,2m Breite und 2m Höhe (alles gerundete/geschätzte Werte). Das ergibt ein Volumen von 21,12 Kubikmeter. Ich bin bei den weiteren Berechnungen von 18 Kubikmetern ausgegangen, da der Wohnwagen innen ja nicht leer ist, sondern auch Möbel enthält.

Bei 18 Kubikmetern Raum habe ich demzufolge maximal 3,78 Kubikmeter Sauerstoff im Wohnwagen. Um eine Narkose von Personen herbeizuführen, müsste ich nach der 70%/30%-Regel min. 8,82 Kubikmeter Narkosegas dazugeben. Das sind 8.820 Liter! Die Zwangsbe- und entlüftungen sind dabei noch nicht einmal berücksichtigt. Dieses Mischungsverhältnis muss für Dreiviertel der Narkosedauer aufrechterhalten werden. Narkose- oder KO-Gase werden in der Regel in Gasflaschen abgegeben, deren Füllung max. 200 Liter beträgt. Das wären für unseren Wohnwagen ca. 45 Flaschen :roll:

Narkosegase kosten übrigens ca. 15 Euro pro Liter. Das entspricht bei unserem Wohnwagen dann ein Preis von ca 3.000 Euro :shock:

Abgesehen von der Logistik, so etwas mal eben schnell des Nächtens durchzuführen, verhindern die immensen Kosten die Verlockung auf eine schnelle Beute......

Es gibt auch eine Möglichkeit mittels Verdampfertechnik kostengünstiger Narkose- oder KO-Gase herzustellen. Allerdings kosten die Geräte um das Narkosegas vor Ort herzustellen, min. einen fünfstelligen Betrag, anderseits benötigen die Geräte dafür einen 230V-Anschluss mit 16A-Absicherung und mach durch div. Lüfter relativ viel Lärm und können max. 20 Liter/Stunde Narkose-Gas herstellen, was bei unserem Wohnwagen zu einem min. 19-tägigen 24h Betrieb führt. Also nix mit "Blitzüberfall" :T:)

Und JA, ich kenne auch jemanden, der jemand kennt, der mit KO-Gas überfallen worden ist. Sogar mehrere :wink:
Bei 95% dieser "angeblichen" Überfälle hat sich hinterher herausgestellt, dass die Opfer ihre eigene Schusseligkeit/Fahrlässigkeit vertuschen wollten, damit die Versicherung zahlt.

Nichts für Ungut und Sorry für meinen geistigen Erguss über sog. KO-Gas-Überfälle

Grüsse Sven
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Re: Gas-/CO² Warner

Beitragvon tole54 » 6. August 2013, 18:56

Hallo Freunde.
Es ist alles richtig was hier geschrieben und beschrieben wurde.
Aber auch wir haben mit Warner (TriGas Alarm) ein besseres, zugegeben „subjektives“ Sicherheitsgefühl. Auch bei uns ist das Teil an der Batterie vom Mover angeschlossen und im Schlafzimmer montiert. Tagsüber funktionieren meine Sinne noch. Selbst wenn nicht; das Teil arbeitet ja auch in Hellen.

Nur noch ein technischer Hinweis:
Das Gas das im Wohnwagen neben Propan, Butan und Sonstigen zu fürchten ist, ist
Kohlenmonoxid (CO). Kohlendioxid (CO₂) steigert den Treibhauseffekt.
Der Unterschied: Das eine ist giftig; das Andere tödlich! Also, wenn Du von einem LKW überfahren wirst ist das nicht giftig, aber auch nicht gesund!!!! :T:)

Toni
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Und wenn man dann schon nicht weiß wo man hin will, sollte man wenigsten die Geschwindigkeit reduzieren!
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Re: Gas-/CO² Warner

Beitragvon fossysa » 8. August 2013, 07:41

Alle habt Ihr Recht.
Obwohl einer nur fast. :oops:
Bei der Berechnung der Gasmenge ist es nicht notwendig das Wohnwageninnere bis zum Dach zu "fluten".
Eine Handbreit höher als die Kopfposition reicht völlig aus.
Trotzdem bleibt eine erhebliche Gas-Menge die eingeströmt werden muss.
(Übrigens werden bei Überfällen selten die Türen aufgebrochen. Besonders nicht, wenn im Sommer die Fenster aufgstellt sind, bzw. die Dachluken offen stehen...)
Eine vernünftige Selbstmeldeanlge (geneigte Leser sprechen auch von Hund/en ) hilft hier enorm.... :gut:

Nur mal ein Erfahrungsbericht. (Wir waren z. Glück nicht betroffen...)
Während unseres Treffens in Boppard mussten wir erleben, wie dreist Diebe heutzutage vorgehen.
Auf dem Platz wurde aus einem Wohnwagen eine Geldbörse entwendet, die in der Nähe der Eingangstür im Wohnwagen auf einem Schrank lag.
Dreist haben die/der Diebe/Dieb leise das Vorzelt geöffnet und durch die offenstehende Wohnwagentür mal eben die Börse vom Tisch gegriffen.
Die Ehefrau wurde vom öffnen des Vorzeltreissverschluss zwar kurz wach, glaubte aber Ihr Mann sei des Nächtens kurz zur Toillette gegangen.... :evil: :evil:
Liebe Grüße
Andreas & Gaby mit den "Fanta 4"
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