Schrauber ohne Akku zum Stützen u. Mover kurbeln

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Schrauber ohne Akku zum Stützen u. Mover kurbeln

Beitragvon rooba » 25. Juni 2014, 19:49

Moin zusammen,
Stützen und Mover mit der Kurbel per Hand drehen ist schon schweißtreibend.
Mit dem Akkuschrauber ist das eine brauchbare Unterstützung, auch wenn etwas mehr Kraft
gebraucht wird der Schrauber versagt, da die richtige Übersetzung fehlt. Gibt es mittlerweile für
etwa 100.--€ zu kaufen. Ist mir aber zu teuer.
Nachteil beim Akkuschrauber: Er muss geladen werden, ist mit Akku und Ladegerät zusätzlich
Gewicht an Bord.
Aber ein Akkuschrauber mit Kabel, da ich ja 12V zur Verfügung habe, macht ihn leichter und
jederzeit einsetzbar.
Also auf zum nächsten Straßenflohmarkt. Bei einem Händler fand ich einen 12V Schrauber mit
defekten Akkus für 3.--€.
Bei einem Privathaus wurde ich dann nochmal fündig. Ein 12V und ein 14,4V Akkuschrauber gingen
in meinen Besitz für 0.00€ über.
Zu Hause gleich ans Werk:
1. Akkuschrauber: Pole bestimmen, Testkabel ranhalten, läuft! Habe mir zwei farblich gekennzeichnete
Kabelenden gefertigt und in meiner Euphorie falschrum angelötet. Die Zuleitung wurde so warm,
da hätte ich den Wohnwagen mit heizen können. Der Sicherungsautomat funktionierte und löste aus.
Mein Akkuschrauber nicht mehr.
2. Akkuschrauber: Pole richtig angeklemmt, Schrauber lief auch an um dann stotternd seinen Geist
aufzugeben. Ob die am WW liegende Spannung von etwa 14,2V oder eine Vorschädigung vorlag
konnte ich dem Schrauber nicht mehr entlocken.
3. Akkuschrauber:Jetzt blieb mir nur noch der 14,4V Schrauber der sich dann problemlos anschließen
ließ und bis jetzt einwandfrei funktioniert. Eine Kurbel mußte dann noch dran glauben und wurde
kurzerhand abgesägt, zum Einspannen in den Schrauber, um auf eine größere Länge zu kommen. Der
Schlüssel vom Mover war zu kurz um auch bequem die vorderen Stützen zu erreichen.
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Akkuschrauber 003.JPG
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Re: Schrauber ohne Akku zum Stützen u. Mover kurbeln

Beitragvon fossysa » 25. Juni 2014, 20:04

Hmmm... nachdem ich in meiner Hobbywerkstatt so einiges an Akkuschraubern "durchgebracht" habe, hab' ich mir ein Herz gefasst und mir von der Fa. Makita einen 18,4V-Schrauber geholt.

Ein Kauf, den ich bisher nicht bereut habe und wahrscheinlich auch so schenll nicht umkehren will.
Eine Akkuladung reicht um ca. 6-7 mal die Stützen runter und wieder rauf zu kurbeln.
Dann verlangt der Schrauber nach dem 2. Akku.

Daheim mache ich "nichts ohne meine Makita" und so "wohnt" der Akkuschrauber auch während der Fahrt im mobilen Heim.
(OK, zugegeben... wir sind nicht derart Autark, dass ich einen ganzen Urlaub lang ohne Landstrom auskomme. Folglich fährt auch das 500g schwere Ladegerät mit... )
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Re: Schrauber ohne Akku zum Stützen u. Mover kurbeln

Beitragvon dormie03 » 25. Juni 2014, 21:52

Moin,
Schrauber mit Kabel :gruebel:
Da besteht doch ein erhötes Unfallrisiko beim Aufbau durch Stolpergefahr :wink:
Das ist für mich genauso, wie so ein Telefon zu Hause:

1_big.jpg
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Ich arbeite seit 1994 beruflich nur mit Makita-Akkuschraubern, abgesehen von einigen Versuchen meines Urlaubssponsors mir "preiswertere" Modelle von Hilti, Hitachi, Bosch und dgl. schmackhaft zu machen, die immer mit Frust geendet sind. Mein erster Makita Akkuschrauber aus 1994 verrichtet heute immer noch zuverlässig seine Arbeit, allerdings jetzt bei meinem Nachbarn. Der hat 2004 einen neuen Satz Kohlebürsten (2,56€) bekommen. 2009 waren dann die Original-Akkus platt. Aber bei den alten 9,6V Makita-Schraubern sind die Akku-Gehäuse nur zusammengeclipst. Mit etwas Feingefühl kann man die Gehäusehälften trennen und ein 9,6V-PowerPack aus dem RC-Modellsport ( kostet keine 20€) dort hinoperieren. Dann sind die Akkus wieder fit und der alte Schrauber fühlt sich wie neugeboren. So einen alten Schrauber bekommt man auch für schmales Geld auf dem Flohmarkt. Das Ladegerät und der Akku wiegen bestimmt auch nicht mehr wie das lange Kabel....

Nur meine Meinung

Viele Grüsse Sven
Das Team Dormie03 grüsst den Rest der Camperwelt :hallo:
Camping ist der Zustand in dem der Mensch seine eigene Verwahrlosung als Erholung empfindet !!



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Re: Schrauber ohne Akku zum Stützen u. Mover kurbeln

Beitragvon rooba » 26. Juni 2014, 00:01

Irgendwie ist mein Beitrag falsch rübergekommen. Camping ist für mich nicht Perfektion sondern Lebensgefühl. Wer Makita als Lebensgefühl favorisiert ist dann wohl nicht mein Ansprechpartner. Ich will Spass und nicht unbedingt Makita. Hab ich da was falsch gemacht?
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Re: Schrauber ohne Akku zum Stützen u. Mover kurbeln

Beitragvon fossysa » 26. Juni 2014, 06:38

Nichts für ungut. :hallo2:
Ich denke, dass Dein Beitrag schon richtig angekommen ist.
Schliesslich ist es eins Deiner Hauptanliegen den benötigten Strom für alle erdenklichen Lebenslagen im Wohnwagen selbst zu produzieren.
So ist es aus Deiner Sicht nur natürlich, alle Stromverbraucher mit 12V zu befeuern. :zustimm:

Daher gebührt Dir ein großes Lob für Deinen Einfallsreichtum und die dazugehörigen Tipps. :topp:
Genial die Idee mit der Katzenklappe!!! :gut:

So muss ich, als bekennender "Komfortcamper", (Ja, wir haben eine 230V-Kaffeemaschine an Bord.) aber Bedenken äussern wenn jemand mit langer Stromleitung um den Wagen hüpft damit ehemals Akkubetriebene Schrauber nun als 12V-Bohrmaschine die Stützen runter- und raufkurbeln können.

Bei dem Thema Stützen muss ich aber auch zugeben, dass ich hier gedanklich schon einen Schritt weiter bin.
In meinem Phantasieuniversum geistert der Plan, an jeder Stütze einen Elektroschrauber fest zu installieren. Dann würde ich von zentraler Stelle die Schrauber in Aktion treten (ähmm...drehen) lassen um den Wagen zu stabilisieren. Die Umsetzung ist bislang immer daran gescheitert, das sich mir keine 4 Makita-Schrauber an den Wagen tackern will, und ich zweitens zu geizig bin mir entsprechende Motoren und Getriebe zu kaufen.
(Allerdings denke ich immer wieder an diese Idee, wenn ich wegen meines versehentlich verschluckten Medizinballs (Eingeweihte nennen es auch Bauch) mal wieder kurzatmig unter dem WoWa hervorgekrochen komme, weil ich den Akkuschrauber nicht richtig ansetzen konnte.)

Zugegeben, mein Beitrag klang evtl. etwas überheblich (ich brachte den Namen Makita ins Spiel) aber ich versuche mit wenig Einstaz ein Maximum an Leistung zu bekommen.
So bin ich von vielen Billiglösungen abgewichen, da diese in der Regel zu teuer werden.
Für mich gilt der Leitsatz: "Kaufst Du billig, kaufst Du 2-mal." (mindestens)
Hier kann ich den Einwand von Sven zu div. anderen Herstellern von Schraubern nur unterschreiben.

Nun hoffe ich: Alles ist und bleibt gut. :handklatsch: und wir haben uns noch alle :knuddel:

Liebe Grüße
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Re: Schrauber ohne Akku zum Stützen u. Mover kurbeln

Beitragvon rooba » 26. Juni 2014, 12:45

Moin zusammen,
es ist mir immer eine große Freude wenn ich die fragenden Gesichter um meinen WW herum
sehe. - Was macht der da? Kabel am Akkuschrauber, kein Strom am WW, Wie geht das?-
Die Solaranlage ist ja nicht zu sehen.

:hallo2: :deutsch: :deutsch:
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