Ladegerät für die Bordbatterie

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Ladegerät für die Bordbatterie

Beitragvon fossysa » 9. Oktober 2015, 06:45

Moin zusammen,

ich habe für in unseren "Paul" für Kurzaufenthalte (Parkplatz, Übernachten ohne Stromzufuhr usw.) einen kleinen Gel-Würfel 12V/24Ah eingebaut.
Aus diesem werden einige LED-Panel sowie die Toilettenspülung betrieben, um z.B. bei einer Fahrpause auch das eigene Sanitär nutzen zu können. Weiter habe ich die Tauchpumpe für das Spül- und Waschbecken dort angeschlossen um auch mal das Kaffeewasser aus dem Tank zu bekommen.

Nachdem ich im letzen Winter nun unsere kleine Gelbatterie in unserem WoWa vergessen hatte und diese schlichtweg wegen der niedrigen Temperaturen (unser "Paul" lebt ganzjährig draussen) "erfroren" ist, habe ich mir ein kleines Ladegerät zugelegt, mit dem die Batterie bei abfallenden Ladezustand automatisch nachgeladen, und anschliessend per Erhaltungsladung belebt wird.
(Natürlich vorausgesetzt das der WoWa ist mit Landstrom versorgt ist. Bei uns ist das fast immer der Fall.

Die Fa. Louis (Motorradzubehör) vertreibt in ihrem Online-Shop das Steckerladegerät welches ich ganzjährig im Einsatz habe.
Steckerlader.JPG
Steckerlader.JPG (15.4 KiB) 2713-mal betrachtet

Da das Teil einfach in der Steckdose sitzt, wird die Batterie ständig überwacht und geladen sobald ich von aussen den WoWa mit "Landstrom" befeuere.

Nun will ich hier keine Diskussion lostreten was man mit Solargeräten usw. alles bewerkstelligen kann oder wie schlecht die Energieausbeute dieser Ladegeräte ist.
Auch rechne ich nicht gegen was der Betrieb des Steckerladers kostet, und was ich bei Einsatz eines Solarpanel alles sparen könnte.
Dazu sei evtl. noch gesagt: "Mein Hobby ist das Campen mit dem Wohnwagen so oft es eben geht. Meine Passion liegt in der Hundezucht und- Haltung, nicht im Basteln mit Strom."
Ich möchte lediglich kundtun, dass ich mit diesem Ladegerät gute Erfahrungen gesammelt habe und unsere Batterie stets gut geladen ist.

Liebe Grüße
Andreas
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Re: Ladegerät für die Bordbatterie

Beitragvon Troll » 9. Oktober 2015, 07:18

Moin,
genau so muß es sein. Wenn einem etwas wichtig ist dann stehen die Kosten erstmal hinten an.

Ich habe in unserem WoWa eine ähnliche Lösung verbaut. Allerdings habe ich eine 12 AH Batterie eingebaut und das Ladegerät ist von Aldi, Lidl und Co für 16,-€uronen. Funzt einwandfrei.
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Viele Grüße vom Troll,
der im waren Leben Norbert gerufen wird.
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Re: Ladegerät für die Bordbatterie

Beitragvon fossysa » 9. Oktober 2015, 08:34

Troll hat geschrieben:Moin,
genau so muß es sein. Wenn einem etwas wichtig ist dann stehen die Kosten erstmal hinten an.

Ich habe in unserem WoWa eine ähnliche Lösung verbaut. Allerdings habe ich eine 12 AH Batterie eingebaut und das Ladegerät ist von Aldi, Lidl und Co für 16,-€uronen. Funzt einwandfrei.


So ein Ladegerät habe ich auch.
Allerdings muss ich bei dem Teil jedesmal per Hand einstellen was ich denn will. (Laden oder erhalten)
Da meine Batterie wie auch das Ladegerät unter dem Kleiderschrank verbaut ist, müsste ich bei jedem Stromanschluss an der Aussensteckdose dann jedesmal den Kleiderschrank freilegen und den Lademodus einstellen.
Das vorgestellte Steckernetzteil ist einfach eingesteckt und macht alles Weitere automatisch.
Vielleicht habe ich das ganze "Getüdel" mit dem Ladegerät aber auch nur nicht richtig verstanden... :oops:
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Re: Ladegerät für die Bordbatterie

Beitragvon dormie03 » 9. Oktober 2015, 18:41

Moin Andreas,
kleinen Gel-Akku mit 724 Ah? Was ist mit dem Gewicht (geschätzt 260-270kg)? Kommt Paul damit klar?

Aber 724 AH auf Dauer mit 0,4 Ampère Ladestrom am Leben zu erhalten ist ein wenig grenzwertig, denn die Faustregel besagt, dass die effektiveste Ladung mit einem Zehntel der Nennkapazität erfolgen sollte. Bei Dir also 72,4 Ampère :shock: Die entsprechenden Ladegeräte wiegen auch einiges und Dein Steckerlader braucht wohl Jahrzente, die Batterie zu laden :roll:

Ach, nee.... War wohl ein Fipptehler Deinerseits :wink:
Wird wohl ein 24 AH-Block sein.
Damit ist eine Erhaltungsladung sicherlich möglich, allerdings wird der Akku bei der Ladung sulfatieren, was der Lebensdauer abträglich ist.
Daher empfehle ich Dir, den Akku 1x jährlich auf die Entladeschschlusspannung von 11V zu entladen und anschliessend mit 2-3 Ampère (1/10 der Nennkapazität) wieder aufzuladen.
Dein Akku wird es Dir danken...

Viele Grüsse Sven
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Re: Ladegerät für die Bordbatterie

Beitragvon fossysa » 9. Oktober 2015, 22:42

:super: :T:) :T:) :T:)

Natürlich ein Fipptehler.... :mrgreen: :mrgreen:
Soll heissen 12V / 24Ah.
Danke, hab's auch schon verbessert.

Wie lange der Akku mit dem Ladegerät spricht oder wan der stirbt kann ich natürlich jetzt noch nicht sagen.
Bislang klappt das mit dem Ladegerät und dem Stromklotz gut.

Wollte auch nur meine Lösung kundtun. Besonders weil der Einbauort des Akkublock in unserem WoWa nur aufwändig zu erreichen ist.
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Re: Ladegerät für die Bordbatterie

Beitragvon schwedenbamse » 9. April 2017, 15:51

Hallo, das ist ei interessantes Thema das mich im Moment sehr beschäftigt. Ich habe eine Moverbatterie 12V 70Ah und möchte diese bei Autarkbetrieb fuer Wasser und die Toilettenspuelung nutzen. Weiss aber nicht wie ich das bewerkstelligen soll. Ich habe seit kurzem einen Hobby Prestige 540 UL, Bj 2003. Die Batterie wird mit einen Ladegerät geladen wenn Landanschluss vorhanden ist, wie es bei 12 V Anhängerbetrieb ist, weiss ich nicht. Ich habe schon in einem anderen Thema nachgefragt, bin aber fuer jeden Tip dankbar. Vielen Dank und Gruss
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Re: Ladegerät für die Bordbatterie

Beitragvon fossysa » 10. April 2017, 06:50

Moin Richard,
der Hobby Prestige 540 ist eigentlich von Haus aus auf 12V ausgelegt.
Will sagen; alle Wasserpumpen und auch die meisten Beleuchtungen funktionieren mit 12V Bordstrom. Lediglich die Deckenlampe sowie die Ambienteleuchten entlang der Schränke in der Sitzgruppe sowie im Glasteil des Küchenschrank benötigen 230V-Versorgung. Wenn keine Batterie verbaut ist, muss die gesamte 12V Versorgung der serienmägig verbaute Umformer im Kleiderschrank erledigen.

Davon ausgehend, dass kein Mover verbaut ist, empfiehlt sich als Einbauort einer zusätzlichen Bordbatterie (bitte unbedingt auf den Einbaue einer säurefreien Batterie achten) die hintere Sitzbanktruhe.
Dazu kommt noch ein geregeltes Ladegerät das bestenfalls neben der Batterie verbaut wird.
Dann muss "nur noch" die Batterie mit der Stroverteilung im Kleiderschrank "verknotet" werden.

Wenn Du handwerklich einigermaßen begabt bist, kannst Du das selbst erledigen. Solltest Dich aber mit den grundlegenden Regeln der Stromthematik auskennen.

Gruß
Andreas
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Re: Ladegerät für die Bordbatterie

Beitragvon perry » 13. April 2017, 09:49

Etwas einfacher geht es mit einer AHK-Steckdose an der Deichsel. In der Dose werden nur die Pole 9 (Dauerplus) und 13 (-Masse) mit 2,5 mm2 von der Batterie kommend beschaltet. Nun hat man bei Bedarf den Stecker des Wohnis dort einzudrehen und versorgt damit den 12V-Kreis im Wohni.
Nebenbei bringt das noch Möglichkeiten für einige nette Spielereien......

Gruß Perry


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