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BeitragVerfasst: 21. Juli 2008, 14:19 
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Ich habe mal eine Frage.
Wir haben seit letzten Oktober einen bis dahin halbes Jahr alten Wohnwagen gekauft.
Dieser wurde von uns in diesem Urlaub 780 km hin bewegt.
Nach dreihundert km zurück platzte der (in Fahrtrichtung) rechts gelegene Reifen.
Nach weiteren zweihundert km platzte der (in Fahrtrichtung) links gelegene Reifen.
Die Lagerung zum Winter und der Reifendruck waren bis einschließlich Fahrtantritt vorbildlich bzw. wurden
nie vernachlässigt.

Wieso - weshalb und warum platzen an einem Wohnwagen innerhalb von zweihundert km beide Reifen?
Bin für jeden Hinweis dankbar.

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Schöne Grüße aus dem Münsterland
Claudia und Carsten

Heutzutage kaufen viele mit dem Geld das Sie nicht haben,
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BeitragVerfasst: 21. Juli 2008, 15:29 
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Um welche Reifenmarke handelt es sich? Matador?


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BeitragVerfasst: 21. Juli 2008, 17:48 
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Hatte einen Reifenplatzer 2004 in Frankreich.Es war ein Kohumo(oder ähnlich geschrieben).Mein Tip:Hochwertige Reifen montieren,ca.0,3bar über den angegebenen Reifendruck fahren,bei jeder Rast die Reifen kontrollieren,Reifen nicht länger als 6 Jahre nach Herstellung fahren.Bei Reifen am Wohnwagen sparen ist der falsche Weg,sie sind immer nahe an der Belastungsgrenze.
Gruß Gunter

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BeitragVerfasst: 21. Juli 2008, 18:23 
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Also so richtig kann ich mir nicht vorstellen warum innerhalb von 200 km zwei Wohnwagenreifen platzen können :?

War der Luftdruck wirklich korrekt :?:

Zu viel Gewicht im Wohnwagen :?:

Zu schnell Unterwegs :?:

Ich hatte bei unserem ersten Wohnwagen (Beduin) eine Reifenpanne - Ursache hierfür war einfach: die Reifen waren zu alt - aber das scheidet ja bei dir aus :|

Gruß Heinz


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BeitragVerfasst: 21. Juli 2008, 20:18 
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Hallo Carsten,

davon habe ich schon mal irgendwann gehört :idea:

Wenn ich mich nicht irre sogar bei einem hier aus dem Forum. Ich glaube es war Gottfried (EGO). Der ist momentan aber wohl auch Achse...

Wie dem auch sei: Ich denke es hat entweder einfach etwas mit dem Reifen als solches zu tun oder aber es liegt grobes Selbstverschulden vor (Überbelastung durch zu hohes Gewicht oder zu hoher Temperatur wegen Tempo oder gar festgesetzter Bremse).

Ich würde in jedem Fall den Reifen- bzw. Wohnwagenhersteller kontaktieren. Zwar gehören Reifen zu den Verschleißteilen, doch nach einem halben Jahr darf ein so markanter Doppelplatz nicht passieren. Im Zweifel erkundige dich doch mal beim regionalen TÜV/DEKRA oder auch beim ADAC ob Häufungen bei dem entsprechenden Reifenhersteller bekannt sind.

Hast Du Folgeschäden erlitten (Zertrümmerung des Badezimmers, Radhauses usw.) oder bist Du mit dem Schrecken davon gekommen? Wie hast Du reagiert? Im Regelfall hat ja niemand zwei Ersatzreifen dabei - es ist ja schon von Glück zu reden wenn man einen Reifen dabei hat...

Lukas - der inständig hofft, dass sich das Phänomen lüften lässt und sich ein Verursacher ausmachen und haftbar machen lässt

PS: Ich habe dein Thema mal in den Bereich der "Wohnwagen" verschoben ;-)


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BeitragVerfasst: 22. Juli 2008, 06:49 
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Hallo,

vielen Dank für die ganzen Antworten.

Um Irrtümer zu vermeiden folgende Angaben.

1. 195/70 R 15 C sollen laut Dethleffs mit 4,5 bar "betrieben" werden.
Habe auf dem Wohnwagen 4,8 bar gehabt - ja auch auf dem Rückweg (extra kontrolliert)

2. Der Tragfähigkeitsindex der Reifen bietet 875 kg - das zulässige Gesamtgewicht des Wohnwagens liegt bei 1.700 kg
Auf dem Hinweg wog der Wohnwagen 1.643 kg - Rückweg keine Waage (aber keine gravierende Gewichtszunahme).

3. Der Wohnwagen hat die 100 km/h Zulassung. Die Platzer erfolgten bei ca. 100 Km/h und beim zweiten Mal bei ca. 90 km/h.

4. Die Reifen waren jeweils von Matador.

Der Wohnwagen hat in Verlängerung des Radkastens ein Loch im Boden.
Die Felge (in Fahrrichtung rechts) hat eine Macke - darf laut ADAC nur noch als Ersatzreifen benutzt werden.
Die Seitenverkleidung rechts und die Radlaufabdeckung sind defekt.
Die Beleuchtungseinrichtung ab diesem Radlauf sind defekt.

Aber egal - uns geht es gut - der Rest ist lediglich materieller Schaden.

Heute Nachmittag kommt ein Gutachter von der DEKRA. Mal sehen was dieser sagt.

Wie ich reagiert habe?
Jeweils intuitiv richtig. Gegengelenkt und den Wohnwagen abgefangen, Warnblinklicht eingeschaltet, den Seitenstreifen befahren, Warndreieck aufgestellt und den ADAC angerufen.

P.S. Der Seitenstreifen auf Autobahnen ist für 2,50 Meter Wohnwagen definitiv zu klein.

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Claudia und Carsten

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BeitragVerfasst: 22. Juli 2008, 07:43 
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Zitat:
4. Die Reifen waren jeweils von Matador.
Hallo Carsten!
Dann war meine Vermutung also richtig.
Ich habe in anderen Foren, die ich hier nicht nennen kann, bereits von Qualitätsmängeln mit Matador- Reifen gelesen. Es kommt nicht allzu selten vor, dass diese platzen.
Wenn du mal ein wenig "googelst", dann wirst du bestimmt fündig.

Ich drücke dir die Daumen, dass du etwas findest, was dir hilft Schadensersatz zu bekommen.


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BeitragVerfasst: 22. Juli 2008, 17:13 
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Zitat:
Zitat:
4. Die Reifen waren jeweils von Matador.
Hallo Carsten!
Dann war meine Vermutung also richtig.
Ich habe in anderen Foren, die ich hier nicht nennen kann, bereits von Qualitätsmängeln mit Matador- Reifen gelesen. Es kommt nicht allzu selten vor, dass diese platzen.
Wenn du mal ein wenig "googelst", dann wirst du bestimmt fündig.

Ich drücke dir die Daumen, dass du etwas findest, was dir hilft Schadensersatz zu bekommen.
Hallo,

ein kleines Zitat aus der aktuellen Caming, Cars & Caravans (August 08) Seite 26:
.. Probleme mit billigen Kumho- und Matador-Reifen haben jene Hersteller zu dieser Entscheidung bewogen.

Gruß Heinz


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BeitragVerfasst: 22. Juli 2008, 18:02 
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Hallo,
so was ist uns mit Kumho-Reifen passiert...erst der Rechte u ...Km weiter der Linke :x
So viel ich weiss hat sich Matador von der Lieferung an W-W Hersteller zurück gezogen laola
Carsten hattest du Metall oder Gummiventile an den Reifen :?:
Bei C Reifen sollten es Metallventile sein,aufgrund des hohen Luftdrucks mit welchen C-Reifen gefahren werden kann es bei Gummiventilen zu Undichtigkeiten kommen welche zu Druckverlust und Reifenplatzer führen.
Gr.Markus


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BeitragVerfasst: 22. Juli 2008, 21:39 
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Hallo!

Kann jemand von euch handfeste Hinweise liefern? Krimimimi und Markus, ihr habt scheinbar mehr Informationen?!

Ich denke aufgrund der massiven Gefahr die von Reifenplatzern ausgeht, sollten wir darauf aufmerksam machen und die Problemprodukte beim Namen nennen. Dazu sind allerdings fundierte Informationen nötig!

Zum hier geschilderten Fall nochmals mein Hinweis auf Garantie! Wenn der WoWa nur 1/2 Jahr alt war zum Schadenszeitpunkt, wäre der Hersteller/Händler in jedem Fall meine erste Reklamationsadresse! Ich würde den Händler in jedem Fall schriftlich informieren - nicht das man hinterher alles abwiegelt weil die Sache schon einige Zeit zurück liegt!!!

Lukas


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BeitragVerfasst: 23. Juli 2008, 04:42 
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Hallo !

Ich bin auch an nähere Informationen interessiert, falls ich demnächst mal Neureifen benötige. Mit der Garantie ist das so eine Sache. Reifen zählen zu Verschleißteilen. Hersteller/ Händler können behaupten, man ist mit falschen Reifendruck gefahren. Oder aber man ist mit den Reifen über Bordsteine gefahren. Das ist tödlich.

Fazit:

Sie versuchen immer ausreden sich einfalllen zu lassen.

Wir sollten einfach mal auflisten, mit welchen Reifen Forenmitglieder Reifenplatzer hatten und uns dann mal an den Reifenhersteller wenden.

Gruß

Sven


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BeitragVerfasst: 23. Juli 2008, 09:51 
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Zitat:
Wir sollten einfach mal auflisten, mit welchen Reifen Forenmitglieder Reifenplatzer hatten und uns dann mal an den Reifenhersteller wenden.

Gruß

Sven
Keine schlechte Idee.
Als wir vor 14 Jahren einen Reifenplatzer hatten, war aber eindeutig das Alter der Reifen schuld (11 Jahre) und nicht der Hersteller (den ich auch nicht mehr weiß)


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BeitragVerfasst: 23. Juli 2008, 17:24 
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Hallo,ich denke auch mit Garantie oder so ist da nicht viel zu machen :cry: auch mit der Volkasko ist das so eine Sache...da ein Reifenplatzer und die daraus Resultierenden folgen(Schäden)als Betriebschaden gehändelt wird,was bedeutet die Versicherung zahlt nicht :cry:
Wenn ich heute einen Neuen W-W kaufen würde,würde ich auf Markenreifen bestehen welche mit ihrer Traglast auch nicht auf der letzten Rille Laufen :!:
Auf unserem jetztigen W-W haben wir Semperit RF Reifen drauf.
Gr.Markus

Ps.Vielleicht wäre das hier ja was um Reifenplatzern vorzubeugen http://www.tiremoni.com/
Dateianhang:
m16-small_tiremoni-checkair.jpg
m16-small_tiremoni-checkair.jpg [ 11.38 KiB | 8289 mal betrachtet ]


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BeitragVerfasst: 23. Juli 2008, 23:28 
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Ich habe meine neuen Matador nach einer Laufleistung von ca. 700km, da mein WW schlingerte, direkt gegen Markenreifen getauscht. Hatte die Reifen im Rahmen einer Felgenaktion mit neuen Reifen getauscht bekommen. Nachdem ich mir beim dem Problem mit dem Schlingern, was ja vorher nicht war, die Reifen ansah, war es mir klar.

Scheinheilig finde ich es von den WW-Herstellern, bei mir Dethleffs, dass hier dann nach so viele Vorfällen die Marken der Reifen still und leise gewechselt werden. Leider gegen weitere Billigreifen.
Ist wohl nicht drin bei einem WW von ca. 20000€.

Gruß
x-file laola

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"Gerne würde ich mich mit Ihnen geistig duellieren. Leider sind Sie unbewaffnet"


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BeitragVerfasst: 24. Juli 2008, 09:36 
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Hallo!
Zum hier geschilderten Fall nochmals mein Hinweis auf Garantie! Wenn der WoWa nur 1/2 Jahr alt war zum Schadenszeitpunkt, wäre der Hersteller/Händler in jedem Fall meine erste Reklamationsadresse! Ich würde den Händler in jedem Fall schriftlich informieren - nicht das man hinterher alles abwiegelt weil die Sache schon einige Zeit zurück liegt!!!

Lukas
Wir haben im Oktober 2007 den Wohnwagen erworben. Am 19. Juli 2008 platzten beide Reifen. Seit Abschluß des Kaufvertrages sind daher 9 Monate vergangen -> also umgekehrte Beweislast. Nach RS mit dem Gutachter und einem Rechtsanwalt nicht den Hauch einer Chance.
So ist es leider.

Carsten

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