Matador - und kein Ende

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Matador - und kein Ende

Beitragvon frankmerten » 7. September 2008, 15:44

Hallo,

viel wurde schon geschrieben über die - meist negativen - Erfahrungen mit Matador-Reifen.

"Den Reifen solltes du aber schnellstens wechseln", meinte ein aufmerksames Familienmitglied im Juli - siehe Bild 1. Gesagt, getan, linken Reifen gewechselt.

Letzte Woche fuhr ich den Wohnwagen zum Verkäufer. Auf der Fahrt hörte ich das typische klick-klick-klick-klick dafür wenn sich ein Stein ins Profil geklemmt hat. Beim Verkäufer bin ich die Lauffläche mit der Hand abgefahren - und irgendwie fehlte da etwas, siehe Bild 2.

Reifen 4.JPG
Reifen 4.JPG (78.22 KiB) 4575-mal betrachtet



[img]
Reifen%202.JPG
[/img]

Caravan und damit Reifen sind zwei Jahre alt, Luftdruck immer geprüft.

Stefan Degen von Caravan-Degen meinte sofort und ohne zu zögern: "Sie bekommen zwei neue Reifen!"

Es werden aber keine Matador mehr sein.

Viele Grüße
Frank
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Re: Matador - und kein Ende

Beitragvon frankmerten » 7. September 2008, 15:45

... na ja, die Bilder sind mir etwas verrutscht :( aber die Schäden sieht man trotzdem.

Frank
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Re: Matador - und kein Ende

Beitragvon Luftgraf » 7. September 2008, 16:37

Junge Junge da kannste aber Froh sein das da nichts Passiert ist.

Sehn ja wirklich gefährlich aus die Reifen.
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Re: Matador - und kein Ende

Beitragvon Krimimimi » 7. September 2008, 16:42

Da kann ich mich Peter nur anschließen :!:

Diese Reifen gehören verboten.
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Re: Matador - und kein Ende

Beitragvon gunter » 7. September 2008, 16:52

Ja,nach meinen Reifenplatzer 2004 in Frankreich,bin ich da auch sehr sensiebel geworden.Jetzt habe ich Michelin-Reifen drauf,wie am Auto.
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Re: Matador - und kein Ende

Beitragvon Heinz Thul » 7. September 2008, 17:42

da kannst Du aber richtig froh sein, dass der Reifen nicht geplatzt ist.

Und immer noch gibt es namhafte Wohnwagenhersteller die bei den Reifen auf Billigimporte beharren.

Gruß Heinz
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Re: Matador - und kein Ende

Beitragvon fossysa » 7. September 2008, 19:32

Hmm.... erstmal muss auch ich sagen "Glueck gehabt, dass da nicht schlimmeres passiert ist."

Zum Thema Reifen im Allgemeinen kann ich nur sagen:
Hab' wohl bisher immer Glueck gehabt.
Mit mehreren Millionen Fahrkilometern waehrend der letzten 31 Fahrerjahren mit den unterschiedlichsten Fahrzeugen, PKW, LKW und WoWa hab' ich sicherlich etwas an Erfahrungen sammeln koennen.
Bislang habe ich am PKW 1-mal und am LKW so ca. 12-mal Reifenpannen gehabt.
Die Reifenpanne am PKW war selbstverschuldet. (zu niedriger Luftdruck und dabei das Fahrzeug voellig ueberladen)

Bei den Pannen an LKW und Anhaenger lag es teilweise an unsachgemaesser Behandlung (Ueberfahren von Bordsteinkanten), falscher Luftdruck sowie Verwendung von Billgstherstellern, bzw. verpfuschten Runderneuerten Reifen. (Uralt-Karkassen wurden billig mit neuem Kautschuk beklebt...)

Am WoWa ist mir noch nie ein Reifen geplatzt.
Wichtigstes Kriterium ist bei mir immer, dass Reifen nicht zu alt sein duerfen, (max 4-5 Jahre) und wenn ein neuer Reifen auf die Felge kommt, dass dieser nicht schon monatelang in irgendeiner Ecke "schlummerte".

Seit dem Jahr 2000 ist die DOT-Nr. 4-stellig, und gibt mit den ersten beiden Ziffern die Herstellerwoche und mit den zweitem Ziffernpaar das Herstellungsjahr aus.
Wenn also auf dem Reifen die DOT-Nr 0408 steht, wurde der Reifen in der 04. KW des Jahres 2008 hergestellt.
(Einen solchen Reifen wuerde ich jetzt im September mit Sicherheit nicht mehr aufziehen lassen, da nicht mehr gewaehrleistet ist, dass dieser nicht schon die letzten 6 Monate eingequetscht im Lager war.)

So kann ich weiterhin nur hoffen, dass mir das Reifenglueck auch weiterhin hold bleibt.

Waehrend meiner aktiven Zeit als LKW-Fahrer habe ich sehr viele WoWa-Gespanne am Strassenrand stehen und des oefteren auch liegen sehen, die u.a. wegen defekter Reifen ihren Besitzern ein vorzeitiges Urlaubsende beschert haben.
Ursache waren in der Regel fast immer falsche Behandlungen der Reifen.
Falscher Luftdruck, Ueberladung, Ueberfahren von Bordsteinkanten, Benutzung voellig veralterter Reifen usw. usw.
Natuerlich kann auch ein Herstellungsfehler Ursache eines Reifenplatzers sein. Ist aber sicherlich nicht der Regelfall.

So klopfe ich schnell auf Holz und sage Toi Toi Toi und wuensche uns allen jederzeit genuegend Luft zwischen Felge und Strasse.

Andreas
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Re: Matador - und kein Ende

Beitragvon Markus » 17. September 2008, 20:24

Hallo,
da kann ich nur sagen...auf den W-W wie auch aufs Auto gehören Markenreifen :!: :!:
Hatten das gleiche problem mit Kuhmo-Reifen nur das es leider nicht so gut aus ging :shock: :shock:
Gr.Markus
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Re: Matador - und kein Ende

Beitragvon Heinz Thul » 5. Oktober 2008, 10:06

Markus hat geschrieben:da kann ich nur sagen...auf den W-W wie auch aufs Auto gehören Markenreifen


Aber Matador ist doch auch eine Marke :gruebel: :versteck:
und dann könnte Hymer auf der Messe doch nicht mit Werbetafeln auf ein wichtiges Detail: verwenden nur noch Markenreifen aus westeuropäischer Produktion (siehe CCC 10/2008 Seite 14/15) Aufmerksamkeit erzeugen :?

Gruß Heinz
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Re: Matador - und kein Ende

Beitragvon Markus » 5. Oktober 2008, 19:30

Heinz :) mit Markenreifen meinte ich Marken-Qualitätsprodukte oder wie es Hymer schreibt...Westeuropäische Hersteller :D
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Re: Matador - und kein Ende

Beitragvon fossysa » 5. Oktober 2008, 20:45

Naja...,
Matador ist wirklich kein deutsches Produkt.

Hierbei handelt es sich um in der Slowakei auf aelteren Continental-Werkzeugen hergestellte Reifen.
Die aelteren Conti-Werkzeuge beziehen sich darauf, dass hierauf keine aktuellen Profile gefertigt werden koennen.

Nach meinen Informationen werden die Reifen in der Slowakei aus Gummimischungen von Conti-Deutschland hergestellt.
Allerdings fertigt Matador in der Mehrzahl auch Light-Truck-Bereifungen als PKW-Reifen.

So sollte man,wenn man denn Matador-Reifen nutzen will, wenn moeglich auf "C-Decken" umsteigen.
Diese werden mit hoeheren Belastungen fertig.
Mit zuwenig Luftdruck allerdings auch nicht...
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