Isolation der Hecksitzgruppe von unten!

Hier wird über den Ausbau bzw. die Sanierung eines Wohnwagens diskutiert!

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Re: Isolation der Hecksitzgruppe von unten! Variable Variant

Beitragvon Angelika » 25. Juli 2013, 11:04

Hi - hier eine variable - Variante.

da Holz Wärme in den Raum zurückwirft, haben wir eine 'Zusatzausrüstung', die wir nur im Skiurlaub einsetzen - also wenns heftig kalt von unten wird:

Auf den Boden legen wir Bambus-Holzteppiche, darüber einen Baumwollteppich, der auch mal Nässe und Schnee ab kann. (4-10 €

Wenn wir in den WW zurückkommen gibt es einen Stoß heisse Luft mit dem Phön unter den Holzteppich - das hält ewig warm.
Zumal die Wärme aus dem Raum durch das Holz dort auch bleibt.
Inkl. der Abwärme von 2 sportlichen Knackis bedeutet das, das wir das Heki immer auf lassen müssen, weil wir sonst verdunsten würden - bei minimaler Heizleistung.
Um das Bett hinten aufzuwärmen werden kurz vor dem Schlafengehen unter die Bettdecke ein paar leere saubere Glasflaschen geschoben und von vorne mit dem Fön aufgeheizt - natürlich braucht der Fön ausreichend Freiraum/Luft und darf nirgends drankommen. senkrecht gestellte Küchenrollen halten die Bettdecke auf Abstand.

Dadurch hat man später noch stundenlang mollig warme Wärmflaschen an den Füßen. Und an der Aussenwand zum nicht isolierten Gaskasten wird eine Wolldecke doppelt gelegt hingedrückt - damit dort keine Kälte abstrahlt.
An den Füssen: Natürlich die hocheleganten Filzpantoffeln mit dicker wasserfester Sohle
Vorteil: Im Sommer kann das alles mit seinem Extragewicht Zuhause bleiben. Dann fährt der Mondeo mit dem gleichen Sprit noch ein Stückchen weiter
Angelika :mrgreen:
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Re: Isolation der Hecksitzgruppe von unten!

Beitragvon tole54 » 25. Juli 2013, 17:07

Hallo Angelika.
Danke für Dein Interesse und Beitrag zur Problemlösung. Am Wochenende habe ich die letzten verbliebenen Reststücke meiner Isolierung unter dem Wohnwagen aufgesammelt. Die Wärme hat meinem Befestigungsmaterial (Silkaflex) wohl den Rest gegeben.
Sollten wir noch einmal in der wirklich kalten Jahreszeit mit dem Wohnwagen unterwegs sein, habe ich mir schon etwas anderes überlegt.
Ich werde die wirklich an sonst guten leichten Styrodurplatten innen verlegen. Nicht so dick wie die unter dem Wagen und nur in der Sitzgruppe. Teppich drüber, fertig! Im gesamten restlichen Bereich habe ich keine kalten Füße, auch nicht im Bett. Das liegt aber wahrscheinlich an den Einzelbetten und den beheizten Stauräumen darunter!
Dann hoffe ich können wir uns mal über Eure Hobbys austauschen. Wir waren auch über 10 Jahre in Frankreich unterwegs: Lieblingsgegend Provonce. Aber auch im Zentralmassiv (Cirque de Navacelles). Jetzt viel in Österreich zum Bergsteigen und anschließend in die Toskana zum relaxen. Natürlich Vor- und Nachsaison.

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Re: Isolation der Hecksitzgruppe von unten!

Beitragvon perry » 22. Februar 2014, 19:21

Hallo Tole54 !
Hoffentlich liest du das hier noch.
Ich bin gerade erst beigetreten und habe diesen Trööt gelesen.
Im Grunde kann man froh sein, dass der Kleber und die Platten sich nicht gehalten haben. Es wäre schlicht weg eine Katastophe geworden.
Der sogenannte Unterbodenschutz ist, anders als beim Auto, Wasserdampf durchlässig. Dies ist erforderlich, damit er immer wieder abtrockenen
und das Holz atmen kann. Von innen ist PVC verlegt und damit nicht durchlässig.
Hätte die Verschalung mit Styrodur gehalten, wäre ein Verrottungsprozess der Bodenplatte unvermeidbar gewesen.
Spätestens nach 2 Jahren hätte sich die Bodenplatte in Wohlgefallen aufgelöst.

Sollte durch das Lösen der Platten am Unterbodenschutz Schäden entstanden sein, ist eine Ausbesserung von Nöten.
Aber nicht mit Terosol, wie bei Autos, sondern mit wasserdampfdurchlässigen Mitteln wie z. B. Dekaphon der Fa. DEKA.

Eine Isolierung, wenn überhaupt erforderlich, nur von innen. dann lieber einen Teppich oder Teppichboden verlegen.
Bild

LG Perry


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Re: Isolation der Hecksitzgruppe von unten!

Beitragvon tole54 » 22. Februar 2014, 20:11

Hallo Perry.
Danke für Deinen Beitrag. Du hast natürlich vollkommen recht.
Gott sei Dank haben sich die Teile ohne Schäden Anderer auf der Autobahn selbstständig "zurückgebaut", so das jetzt wieder der Urzustand hergestellt ist.
Das blöde an Erfahrung ist, das man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte.
Fahren wir noch einmal in der kalten Jahreszeit, wird mit einer Eletromatte gearbeitet.

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