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BeitragVerfasst: 10. April 2016, 18:37 
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Hallo,

ich hatte eigentlich dieses Wochenende reserviert, endlich mit dem Umbau unseres Wohnwagens anzufangen - aus Einzelbetten sollte ein Doppelbett werden, da sich unsere Familie im letzten Jahr vergrößert hat.

Wir haben den Wohnwagen seit 2013 und hatten schon damals hin und wieder das Problem, daß wir im Schlafzimmer zeitweise üblen Geruch hatten. Diesen zu finden, hat mich schon sehr viel Nerven gekostet. Bisher ohne Erfolg.

Heute also frisch ans Werk, alle Möbel raus, Bodenbelag sollte auch raus, da rutscht mir der Spachtel aus und steckt sofort in der rechten Seitenwand. Das sollte so einfach nicht gehen -also kurz etwas bewegt und das Wasser lief schon über den Spachtel. Ich habe dann an beiden vorderen Seitenwänden jeweils unten sehr feuchte Stellen gefunden. Das Holz ist klitschnass. Der Schaum darunter wirkt auf mich vollkommen trocken und nicht vermodert.
Nach kurzem googlen führe ich das auf die angeblich besonderen Eigenschaften dieser Hymer-Bauweise zurück, bei dem Isolation verwendet wird, die sich nicht vollsaugt - wenn es stimmt.
Der Wohnwagen ist in den letzten Jahren nur gute 4-5 mal überhaupt gefahren und stand bis 2013 als Standwagen gut geschützt auf einem Campingplat - bei mir war also Erstzulassung. Für meinen Geschmack sieht der Unterboden, auch an der betroffenen Stelle vorne, relativ neuwertig aus. Die Feuchtigkeit kann auf Grund der langen Standzeiten deshalb eigentlich nicht von unten kommen.

Als ich Betten usw. ausgebaut habe, ist mir aufgefallen, daß alle Schrauben im Gewinde braun sind. Ist das normal bei einem 24 Jahre alten Wohnwagen? Das Holz des Bodens sieht von oben unter dem PVC hell und trocken aus.

Der Wohnwagen hat einen sentimentalen Wert für uns, da er meinem verstorbenen Vater gehörte. Ich suche nicht nach wirtschaftlichen Argumenten, warum eine Reparatur NICHT lohnt, sondern nach Ideen, Tips, Denkanstössen. Ich bin nur mittelmässig handwerklich begabt und denke, daß es hier viel Profis gibt, die viel mehr zum Thema wissen als das, was ich mir so zusammenreime.



Vielen Dank und bis bald,

Martin


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BeitragVerfasst: 10. April 2016, 21:03 
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Rasender Caravanreferent
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Moin,
das der Wohnwagen so eine Substanz hat ist nicht so schön (vornehm ausgedrückt).
So wie es sich auf den Bildern darstellt, wirst Du wohl den kompletten Wandaufbau, ausser der Alu-Aussenhaut, neu aufbauen müssen.
Auch der Fussboden sieht aus, dass er stark vermodert ist. Braune Schrauben im Innenraum? Die sind verrostet, also feucht geworden. Du wirst ganz viel Zeit, Energie, Geduld und Geld aufbringen müssen, um den Wagen wieder trocken zu bekommen. Als ersten Tipp kann ich Dir die Reparaturberichte von unserem Admin fossysa empfehlen, der seinem Knut immer wieder neues Leben eingehaucht hat.
Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deinem Vorhaben und werde Dir mit Rat und Tipps zur Seite stehen, wenn es ins Detail geht.

Aber als erstes solltest Du mal nach dem Leck suchen, wo das Wasser eindringt. Ich vermute das in der Verbindung zwischen Dachhaut und Wohnwagenwand...

Viele Grüsse Sven

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Das Team Dormie03 grüsst den Rest der Camperwelt :hallo:
Camping ist der Zustand in dem der Mensch seine eigene Verwahrlosung als Erholung empfindet !!



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2011 Boppard, dabei :gut:
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2015 Bad Kissingen dabei, aber ein Getriebeschaden bremste unsere Freude stark aus.
2016 Bad Gandersheim, Super Party :gut:


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BeitragVerfasst: 10. April 2016, 21:42 
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Moin Sven und vielen Dank für die Antwort.
Morgen habe ich einen freien Tag, dann geht es weiter.
Der Boden ist nach erster Besichtigung trocken, nur eine ganz kleine Ecke nicht. Ich hoffe eigentlich, dass das Wasser von vorne kommt und ich dann nur das Holz innen erneuern muss, nachdem das Leck dicht ist. Die Wandisolierung wirkt wie gesagt vollkommen trocken.

Trotzdem befürchte ich natürlich das Schlimmste. Ich denke mir fehlen auch die handwerklichen Fähigkeiten bzw. die Zeit, sie mir anzueignen.

Ich lese mich parallel durchs Forum, gibt ja unmengen Feuchtigkeitsschäden. Dass es scheinbar in der Wand von diesem Model nichts gibt, was wirklich modern kann, macht mir etwas Hoffnung.

Viele Grüße,
Martin


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BeitragVerfasst: 11. April 2016, 10:02 
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Hallo Martin,

diese Bilder kenne ich nur zu gut... :?
Aber eins kann ich jetzt schon sagen. "Egal wie hoch das Wasser steht, gib niemals auf!!!!"

Wie Sven (dormie03) schon sagte habe ich über viele Jahre hinweg unserem Oldtimer (genannt "Knut") immer wieder neues Leben eingehaucht. Solange bis ich den damals (2012) 42-jährigen endlich in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet habe und gegen einen wesentlich jüngeren Wohnwagen getauscht habe. Dummerweise habe ich einen WILK gegen einen HOBBY getauscht. (Eine Entscheidung, die mir so nicht noch einmal durchgehen wird...)

Unser Wasserschaden hielt sich damals doch etwas mehr in Grenzen als der jetzige bei Deinem Wagen.
Aber vielleicht geben die Bilder von meiner Reparatur einen Hinweis darauf, was Du machen musst.
Hier habe ich meine Arbeiten in Bildern dokumentiert.

Du wirst die Seitenteile mind. bis in Höhe der Fensterunterkante im Inneren öffnen müssen. Dazu muss das Holz raus.
Am Besten geht das mit einer Vibrationssäge, mit der Du das Holz quasi abstechen kannst.
Dann wirst Du auchdie von Feuchtigkeit angefressene Isolierung finden, die ebenfalls raus muss. (Daher kommt Euer faulige Geruch im Wageninneren...)
Anschließend musst Du kontrollieren wie weit die Holzlattung angefressen (verfärbt) ist. Alles was "gammelig" ist muss raus und gegen neues Material ersetzt werden.
Hierbei ist darauf zu achten, dass Du nicht zuviel des Guten machst und stärkere Latten einbaust. (Dann bekommst Du anschliessend Probleme mit der Stützlast.)

Fußboden:
Hier musst Du selbst entscheiden ob Du den Boden rausnimmst. (Hier ist wirklich die Frage angebracht wie lange Ihr den Wagen noch halten wollt...)
Natürlich kann man den Boden ebenfalls mit der Vibo-Säge öffnen.
Der Boden ist auch in Sandwichbauweise hergestellt. D.H. es gibt eine Deckschicht (auf der lauft Ihr herum) darunter befindet sich die Trägerkonstruktion mit innnenliegender Isolierung (meist Styropor) und darunter der Unterboden (den man von unten sieht)
Wenn Du den Wagen grundsanieren willst, dann muss der Boden in dem Bereich aufgemacht und stückweise erneuert werden. (Das wird aber eine sehr große Reparatur, ob Ihr dann in dieser Saison noch starten könnt...???)

Nachdem die Seitenwände geöffnet, das feuchte Isolationsmaterial getauscht und die Seitenwände wieder mit neuem Material geschlossen sind, hast Du auch herausgefunden wo denn das Wasser eingedrungen ist.

Ich gebe mal einen Tipp ab: Das Dichtmaterial unterhalb der Kederschiene ist hart und brüchig geworden. Somit nicht mehr dicht...
Abhilfe schaffst Du hier, in dem Du das Kederband (Abdeckung der Schrauben) herausziehst, alle schrauben öffnest und das Aluprofil der Kederleiste abnimmst. Bestenfalls komplett rundherum.
Das Kederdichtband gibt es passen für jedes Kederprofil beim Händler mit angeschlossener Werkstatt zu kaufen. (Meterpreis ca. 5-7 EUR)

So wie ich es den Bildern entnehmen klann, ist evtl. auch die äussere Dichtleiste über dem Gaskasten undicht. Hier ebenfalls das Kederband herausnehmen und die aufgesetzte Leiste (Aluprofil) abschrauben um die darunterliegende Naht nachdichten... (Auch hier gibt es vorbereitete Gummidichtungen in Meterware zu kaufen.)
Dann schaust Du bitte noch unterhalb des Gaskasten. Besonders wichtig ist der Bereich wo die Vorderwand auf die Bodenplatte trifft. Evtl. musst Du hier auch nachdichten, damit während der Fahrt aufgewirbeltes Regenwasser nicht unter den Gaskasten und von vorne in die Bodenplatte eindringen kann.

Benötigtes Material:
Um die Trägerhözer zu verbinden nimmst Du am Besten "Sikaflex 221" oder "Sikaflex 551" (Natürlcih gibt es auch Holzkleber anderer Hersteller, ich habe aber mit Sikaflex die besten Erfahrungen gemacht.)
Im Aussenberiech unter dem Gaskasten kannst Du als Dichtmaterial Dekalin nehmen. Dichtet sehr gut und bleibt dauerelastisch.

Kosten:
Wenn Du es selbst machst halten sich die Kosten im Rahmen. Isolationsmaterial, Innenverkleidung, Kederdichtband, Holzkleber usw. wird sich auf ca. 200-250 EUR belaufen.
Zeit... Als einigermaßen begabter Handwerker brauchst Du ca. 20-30 Stunden... (Dann ist aber auch das Bett schon wieder drin.)
Folglich würde sich die Reparatur in einer Werkstatt kaum rechnen. (Auch wen der Profi nur 2/3 der Zeit braucht...)

So, hier höre ich erstmal auf.
Solltest Du Fragen haben, stehe ich so gut es geht zur Verfügung. Gern auch per PN oder im Zweifel auch per Telefon.
Abschließend sei gesagt: Ich stand sehr oft vor der Entscheidung meinen WoWa aufzugeben, habe es aber viel Jahre nicht "übers Herz" gebracht.
Kann Dich und Deine Beweggründe also sehr gut verstehen.


Liebe Grüße
Andreas

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BeitragVerfasst: 11. April 2016, 11:37 
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Zitat:
Hallo Martin,

diese Bilder kenne ich nur zu gut... :?
Aber eins kann ich jetzt schon sagen. "Egal wie hoch das Wasser steht, gib niemals auf!!!!"

Hallo Andreas,

Dir ebenfalls vielen Dank für die aufmunternden Worte.

Ich kenne es früher von vielen alten Autos, die ich nicht hergeben konnte und die einen immer wieder mit solchen Dingen überrascht haben. Am Anfang steht der Schock - Auto kommt weg, Feierabend, wie soll das nun wieder gehen. Meistens kommt dann kurze Zeit später die Erkenntnis, daß einen sowas doch nicht trennen kann! Bei Autos konnte ich mir allerdings auch durch viel Leiden und Schrauben alles über viele Jahre selbst aneignen, ausserdem suche ich gern den Fehler. Heute habe ich die Freizeit nicht mehr.

Ich habe mir Deine und andere Dokumentationen gestern abend mit riesen Interesse angesehen, es hat mir Mut gemacht.

Soweit ich das Internet richtig verstehe, hat mein Wohnwagen kein Holz in den Wänden, sondern diesen speziellen Hymer-Schaum (Pual Bauweise). Der Schaum wiederum soll auch keine Feuchtigkeit aufnehmen. Es kann doch also nur die innere Holzwand betroffen sein und evtl. der Boden an den Rändern - dies muss ich noch rausfinden. Da das Wasser an den feuchten Stellen gestern nach Entfernen der Tapete geradezu aus dem Holz rauslief, ich den Wagen aber weder bewegt habe noch es hier viel geregnet hat die letzten Tage, schliesse ich daraus, daß die Abdichtung nach unten ebenfalls intakt ist und so das ganze Wasser unten in der Seitenwand steht/stand. Ich frage mich gerade auch - wo bekomme ich wohl diese spezielle Isolation her?

Ich möchte unbedingt die Quelle des Unheils selbst finden. Ich hätte prinzipiell nichts dagegen, wenn dann die Reparatur von jemandem anderes gemacht wird, weil mir oft die Zeit fehlt. Die Frage ist nur, wer macht sowas und wie macht er das. Im PKWbereich gib es ja schon fähige "Hinterhof-Werkstätten", die vernünftig arbeiten und einigermassen vernünfigte Preise habe.
Bei Wohnwagen kenne ich eigentlich nur diese riesigen Händler, die am liebsten Neufahrzeuge verkaufen und für alles andere Apothekenpreise aufrufen.

Am liebsten wäre mir natürlich, es selbst erledigen zu können. Mittagessen ist vorbei, ich gehe gleich wieder in den Wohnwagen und kann ja vielleicht heute abend neue Bilder präsentieren.
Es ist jedenfalls ein tolles Gefühl, nicht alleine davor zu stehen und ich werde ganz sicher gern vom Angebot gebrauch machen, noch tausend Fragen zu stellen.

Gruss, martin


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BeitragVerfasst: 11. April 2016, 13:31 
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Also eine Werkstatt die das sehr gut macht kann ich Dir empfehlen. :zustimm:
Aber die dürfte etwas zu weit weg sein... :gruebel:
Die Werkstatt die ich meine ist in Cloppenburg... (Für Dich rund 240km)

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BeitragVerfasst: 11. April 2016, 15:52 
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Zitat:
Also eine Werkstatt die das sehr gut macht kann ich Dir empfehlen. :zustimm:
Aber die dürfte etwas zu weit weg sein... :gruebel:
Die Werkstatt die ich meine ist in Cloppenburg... (Für Dich rund 240km)
Hallo,

nein Cloppenburg ist nicht weit - ich arbeite in Hamburg, von da wären das an einem Samstag nachmittag vielleicht 2h, und ich habe Freunde in Bremen, die könnten wir besuchen.

Viel wichtiger als der Weg wären mir die Sicherheit, daß es gut gemacht wird und ich es vorallem auch bezahlen kann :-)

Viele Grüße,

Martin


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BeitragVerfasst: 11. April 2016, 16:31 
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Heute ein neuer Tag im Wohnwagen.

Gemischte neue Erkenntnisse:

1.) Der Aufbau des Hymers ist tatsächlich wie an vielen Stellen beschrieben: Es gibt kein Holz in den Seitenwänden, die bestehen aus ganz festem Schaum, der tatsächlich keine Feuchtigkeit aufnimmt. Direkt unter dem morschen Holz, welches klitschnass war, war der Schaum wirklich trocken - unglaublich. Es gibt also keine morschen Rahmen zu erneuern.

2.) Die rechte Seite hat keinen großen Schaden - siehe Fotos. In der Ecke habe ich ein ganz bisschen was vom inneren Boden abgesägt - der Boden ist dort trocken

3.) Die linke Seite ist viel Schlimmer als gedacht - der gesamte Vorderwagen bis zur Achse ist innnen unten auf ca. 10 cm nass - ebenfalls nur das innere Holz, nicht die Isolierung. Hier ist auch der Boden auf den ersten ca. 10-15 cm mit betroffen. Das Loch im Boden kommt daher, daß der Boden dort offensichtlich schon nass war und an der Stelle ein Pfosten vom Bett stand, welcher dann eingebrochen ist. Der Schaum im Boden ist aber, genau wie in den Wänden, völlig trocken.

4.) WO das Wasser her kommt ist mir weiter schleierhaft - ich habe draussen nichts gefunden. Meine ersten Kandidaten wären die oberen Positionsleuchten oder die Griffe - irgendwie ist mir das ganze noch nicht schlüssig. Man weiß ja auch nicht, wieviele Jahre es womöglich schon feucht ist/geworden ist. Das es auf beiden Seiten im Prinzip das selbe Schadenbild ist, sagt mir, daß es auf beiden Seiten von der gleichen Leckage kommen muss - also zum Beispiel an Anbauteil, das an beiden Seiten vorhanden ist?

Ich gehe davon aus, daß hier seit sehr vielen Jahren Wasser stand.

Was tun; erstmal alles trocknen lassen, abwarten bis der nächste große Regen kommt? Ich weiß nicht, ob ich wirklich "auf gut Glück" aussen alle möglichen Leisten usw. losschrauben sollte, um sie abzudichten. Ich habe Angst, daß ich damit mehr undicht als dicht mache bei so einem alten Aufbau (24 Jahre). Wie sonst könnte ich die Leckagen finden, ohne die Wände von innen komplett leerzuräumen?

Da kein Schaum gammelt o.ä. sehe ich es als wenig sinnvoll an, wahllos alles auseinanderzureissen.

Ich habe ein paar neue Fotos.

Gruss, Martin


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BeitragVerfasst: 13. April 2016, 13:09 
Hallo,

als ehemaliger Besitzer eines Eriba-Nova 522, Baujahr 1995, ein paar Anmerkungen zum möglichen Wassereintritt.
Vor Ende der Dichtigkeitsgarantie gab es damals nach etwas über 4,5 Jahren einen Wassereintritt an der Stirnseite des Caravans rechts und links unterhalb der Positionsleuchten.
Dieser Schaden wurde im Rahmen der Garantie behoben und es wurden folgende Arbeiten ausgeführt: Neueindichten der Positionsleuchten und der Markisenschiene oberhalb des Bugfensters sowie Austausch der kompletten Schrauben gegen solche aus Edelstahl.
Nach 15 Jahren war im Heck links die Bodenplatte etwa 30x30 cm weich und durchnässt. Wasser kam von oben infolge spröder Dichtung der Seitenleiste.
Ich habe daraufhin die Seitenleisten rechts und links neu eindichten und verschrauben lassen. Das Holz der Bodenplatte wurde entsprechend des Schadens erneuert.
Zuvor hatte ich die Pilzlüfter und das Dachfenster erneuert.
Weitere Schäden sind in der 20jährigen Nutzungszeit nicht aufgetreten.

Gruß
Wolfgang


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BeitragVerfasst: 13. April 2016, 14:08 
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Hallo Martin,

auf Bild 1 ist ein schwarzes quadratisches Gitter zu sehen. Wozu ist das verbaut?
Bild 2 zeigt in der Mitte Wassertropfen??? Oder soll das eine optische Täuschung sein?
Bild 6 zeigt ein Loch. (Ist das nur in der oberen Bordenoplatte, oder ist es bis unten durch gebrochen?)

Wie Wolfgang schon geschrieben hat, ist ein möglicher Wassereinbruch über undichte Kederleistenbänder entlang der Vorderwand denkbar.
Wie sehen denn die Nahtstellen Seiten- und Vorderwand sowie Bodenplatte und Seitenwand aus?

Irgendwo muss das Wasser herkommen. Anbauteile an den Seiten schließe ich aus. Soo große Schraublöcher hat keiner im Wohnwagen. (Obwohl... unser "Knut" hatte damals die Vorzeltseite mit einer dollen Holzpaneelwand verkleidet... Da waren nach der Holzdemontage geschätzt 200-300 kleine Löcher zu verschließen...)

Wie sehen denn die Gummilippen unter den Aussenkederleisten aus???
Sind die Gummilippen evtl hart und brüchig???

Drücke Dir die Daumen, dass Du bald die Leckage findest.

Gruß
Andreas

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BeitragVerfasst: 14. April 2016, 11:54 
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Hallo Andreas,
danke für Deine Anregungen. Ich hatte bisher diese Woche kaum Zeit für den Wohnwagen, sehr viel zu tun auf der Arbeit.
Es stinkt enorm im Wohnwagen, ich lüfte den ganzen Tag. Bin insgesamt mit jedem Tag etwas ratloser, wie ich weiter vorgehen soll.
Ich müsste am Wochenende noch den Kleiderschrank abbauen - da ist auch die Heizung vor. Denn hinter dem Schrank sitzt der Radkasten und bis dort ist die linke seite unten nass/morsch.
Zitat:
auf Bild 1 ist ein schwarzes quadratisches Gitter zu sehen. Wozu ist das verbaut?
Bild 2 zeigt in der Mitte Wassertropfen??? Oder soll das eine optische Täuschung sein?
Bild 6 zeigt ein Loch. (Ist das nur in der oberen Bordenoplatte, oder ist es bis unten durch gebrochen?)
Das Gitter ist verrostet und in den Schaum gepresst. An der Stelle ist von aussen ein Reflektor geschraubt - vielleicht als Konter für die Schraube?
Das Loch ist nur in der oberen Platte, nicht durchgebrochen. Dort stand der Fuss eines Bettes. Offensichtlich ist der Boden über die Jahre dort feucht und morsch geworden.
Zitat:
Wie Wolfgang schon geschrieben hat, ist ein möglicher Wassereinbruch über undichte Kederleistenbänder entlang der Vorderwand denkbar.
Wie sehen denn die Nahtstellen Seiten- und Vorderwand sowie Bodenplatte und Seitenwand aus?
Ich kann mir das auch alles vorstellen mit den Leisten habe aber bisher nichts gefunden. Ich frage mich, ob ich das überhaupt sehen würde. Bin da im Moment etwas verzweifelt.
Soweit ich das beurteilen kann, sind die Nahtstellen in Ordnung. Schwer zu sagen, ohne die ganze Isolation rauszureissen - was im übrigen auch schwierig wird denke ich.
Zitat:
Irgendwo muss das Wasser herkommen. Anbauteile an den Seiten schließe ich aus. Soo große Schraublöcher hat keiner im Wohnwagen. (Obwohl... unser "Knut" hatte damals die Vorzeltseite mit einer dollen Holzpaneelwand verkleidet... Da waren nach der Holzdemontage geschätzt 200-300 kleine Löcher zu verschließen...)
:cry:


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BeitragVerfasst: 14. April 2016, 11:59 
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Hallo Wolfgang,
danke für die wertvollen Tips/Anregungen. Hierzu unten ein paar Fragen:
Zitat:
..einen Wassereintritt an der Stirnseite des Caravans rechts und links unterhalb der Positionsleuchten.
Dieser Schaden wurde im Rahmen der Garantie behoben und es wurden folgende Arbeiten ausgeführt: Neueindichten der Positionsleuchten und der Markisenschiene oberhalb des Bugfensters sowie Austausch der kompletten Schrauben gegen solche aus Edelstahl.
1.) Ist das Wasser DURCH die Öffnungen für die Positionsleuchten eingetreten? (Weil Du schreibst "unterhalb der Positionsleuchten..")
2.) Wie war das Schadensbild - wo ist die Feuchtigkeit aufgetreten und wie; was wurde im Innenraum festgestellt?
Zitat:
Nach 15 Jahren war im Heck links die Bodenplatte etwa 30x30 cm weich und durchnässt. Wasser kam von oben infolge spröder Dichtung der Seitenleiste.
Ich habe daraufhin die Seitenleisten rechts und links neu eindichten und verschrauben lassen. Das Holz der Bodenplatte wurde entsprechend des Schadens erneuert.
1.) Ich gehe davon aus, daß dort bei Dir ebenfalls eine Rundsitzgruppe war. Wie ist der Schaden aufgetreten? Waren die Seitenwände an der Stelle auch nass, oder ist es sozusagen auf der Tapete runtergelaufen?
2.) Wie aufwendig war der Wechsel des Bodens?

Gruss, Martin


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BeitragVerfasst: 14. April 2016, 13:41 
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Alles was Du bis jetzt beschreibst sind auf sich selbst aufbauende Schadensmeldungen...
Will Dir da jetzt keine Panik machen, aber wasser das derart gehäuft im Wagen auftritt... :gruebel: :gruebel:
Schau doch mal, ob Du überhaupt noch ein Dach über dem Kopf hast. (Ist wohl eher als Sieb zu sehen...) :lol:

Nun bist Du schon so weit vorangeschritten, dann baue den Rest auch noch ab. (Kleiderschrank)
Sicherlich wirst Du das Bad ebenfalls noch ausbauen müssen, dann evtl. auch noch die Küche und die Sitzgruppe. Sprich: eigentlich alles was im Inneren am Boden verbaut ist.
Obendrein hast Du den Bodenbelag geöffnet; und durch den jetzt fehlenden PVC-Belag kann die Bodenplatte endlich auslüften...

An den Seitenwänden könnte das Wasser auch von der Bodenplatte aus nach oben gezogen sein, Fakt ist aber, dass alles schadhafte raus muss und gegen neues Material ersetzt werden muss.
Wenn Du die Arbeiten nur unter Zeitmangel neben einem stressigen Job erledigen kannst, wird das sicherlich eine längere Geschichte. :roll:
Dafür sei Dir schon jetzt gesagt, dass Du am Ende der Arbeit jede Menge gelernt und ein richtig guten Wohnwagen hast. :zustimm:

Aber bleib dran!! Halt durch!! Du schaffst das!!!

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BeitragVerfasst: 19. April 2016, 06:36 
Hallo Martin,

die Undichtikeiten im Bugbereich während der Garantiezeit wurden durch mangelhafte Abdichtung der Positionsleuchten hervorgerufen.
Der Wassereintritt erfolgte durch die Öffnungen der Positionsleuchten zur Wand hin (Kabeldurchführungen) Diese wurden damals neu eingedichtet.
Zusätzlich entfernte der Händler die Markisenleiste oberhalb des Bugfensters, da die Schrauben unter dem Leistenfüller angerostet waren. Die Leiste wurde ebenfalls neu eingedichtet und mit Edelstahlschrauben befestigt.
Festgestellt hatte ich den Schaden im Frühjahr nach Abhängen der Vorhänge. Da war die Bugwand an der Innenseite unterhalb der Positionsleuchten leicht feucht.
Der Heckschaden wurde im Rahmen jährlicher Wartungsarbeiten beim Händler festgestellt. Im Innenraum war da gar kein Wassereintritt feststellbar, nur Feuchtigkeit in der Ecke bei der Dichtigkeitsprüfung und die nasse und morsche Bodenplatte.
Laut Händler stellte der Ersatz des kleinen Stückes der Bodenplatte kein Problem dar.
Ich habe daraufhin nicht nur die betroffene Seitenleiste, sondern auch die gegenüberliegende komplett neu eindichten und verschrauben lassen.
Schäden im Innenraum sind in beiden Fällen nicht aufgetreten, da alles recht zeitnah festgestellt und behoben wurde. An der Bugwand ist alles ohne Wasserflecken und Tapetenablösung abgetrocknet. Im Heckbereich waren im Staukasten Wasserränder in der Ecke oberhalb der Bodenplatte zu erkennen. Abgelöst hat sich aber auch hier nichts.
...und ja, unser Eriba hatte hinten die Rundsitzgruppe.

Gruß
Wolfgang


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