Tipps für Reparatur Quelle Kurrier 460 alias taiga

Hier wird über den Ausbau bzw. die Sanierung eines Wohnwagens diskutiert!

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Tipps für Reparatur Quelle Kurrier 460 alias taiga

Beitragvon Leroy81 » 12. Dezember 2016, 22:12

Hallo Leute,

ich habe jetzt meinen neuen alten Quelle Kurrier.

Tüv hat er auch schon bekommen, es wurde nur bemängelt das das Typenschild kaum noch lesbar ist.

Als erstes habe ich den Wohnwagen komplett ausgeräumt und geschaut ob ich undichte Stellen finde.

Leider ist unter dem Heck Seitenfenster eine undichte Stelle.

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Wasserschaden
DSC_0024 11.JPG (271.56 KiB) 1849-mal betrachtet


Ich habe vor das Fenster wenn es was wärmer wird auszubauen und neu mit Dekalin neu einbauen.

Damit der Schaden nicht größer wird kommt der Wohnwagen nach den Reinigen von Außen in eine Atmungsaktive Wohnwagenhülle und ins innere mehrere Luftentfeuchter.

Die altern Leistenfüller sind hart und Spröde und zum Größtenteils bereits zerbröselt.

Die Schrauben sind stark verrostet, ich überlege jetzt ob ich einfach neue Leistenfüller reinmachen, oder besser die alten schrauben raus, neue aus Edelstahl bestellen und jede Schraube mit einen tropfen Dekalin wieder neu reinschraube.

Hier habe ich aber etwas bammel das die Schrauben später evtl. nicht mehr packen und ich den Wohnwagen entsorgen darf.

DSC_0018 12.JPG
Leiste
DSC_0018 12.JPG (99.72 KiB) 1849-mal betrachtet

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Leiste2
DSC_0019 13.JPG (174.64 KiB) 1849-mal betrachtet


Die schmalen 12 mm Breiter Leisten habe ich gefunden, hier konnte ich noch ein flexibles Stück entfernen das unter dem Vorzelt geschützt war, es sind aber auch breitere Leisten über den Fenstern bei denen die Leistenfüller leider komplett fehlen und die Breiter sind. Gibt es hier einen Standard den Eriba zu der Zeit verbaut hat?

Kann mir jemand einen Link oder eine PM geben wo man die Endstücke noch beziehen kann, ich fürchte die alten bröseln auch weg wenn ich dran gehe.


Bei der Elektroinstallation ist ein Platz für eine Batterie vorhanden, verstärkter Boden und Spanngurt um die Batterie zu befestigen, im selben Kasten wie das Heizungsgebläse.

Ich habe nur noch nicht herausbekomme wie ich die Deckplatte herausbekomme

Als Netzteil ist ein stabilisiertes 13.8V Netzteil verbaut, das aber eigentlich nicht für Wohnwagen gedacht ist.

Netzteil.JPG
Netzteil
Netzteil.JPG (119.73 KiB) 1849-mal betrachtet


Mit 13,8V müsste die Batterie auch fast voll zu bekommen sein und dürfte nicht beschädigt werden.

Ich hatte hier an einen 34 AH von Kung Long gedacht, die sind eigentlich für Alarmanlagen und USVs gedacht, so ein Akku in etwas kleiner versorgt auch schon seit Jahren mein Motorrad.

Ich bin für Vorschläge offen.

Danke

Gruss

MArco
Leroy81
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Re: Tipps für Reparatur Quelle Kurrier 460 alias taiga

Beitragvon fossysa » 13. Dezember 2016, 00:02

HAllo,
zum Fenster , den Leistenfüllern und den Kederleisten habe ich etwas in Deiner Vorstellung geschrieben.
Elektotechnik... nun, dafür haben wir unter anderen unseren "Dormie03".
Denke, er wird sich bald hier zu Wort melden.
Liebe Grüße
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Re: Tipps für Reparatur Quelle Kurrier 460 alias taiga

Beitragvon dormie03 » 13. Dezember 2016, 20:12

Moin Marco,
Wohnwagen aus den Baujahren wie Deiner hatten ursprünglich nicht wiederaufladbare Trockenbatterien für den Betrieb der Wasserpumpe. Einer Deiner Vorgänger hat ein stabilisiertes Netzteil für den CB-Funk anstelle der Trockenbatterien eingebaut. Damit könntest Du theoretisch auch Bleibatterien laden. Die Ladeschlußspannung von 13,8V sollte in der Regel passen. Leider sind diese CB-Funk-Netzteile nicht kurzschlussfest. Schliesst Du an so ein Netzteil eine entladene Bleibatterie an, musst Du Dich um die Strombegrenzung kümmern, sonst geht das Netzteil kaputt. Eine einfache Strombegrenzung ist eine H7-Scheinwerferlampe vom Auto in Reihenschaltung zwischen Netzteil und Batterie zu klemmen. Damit begrenzt Du den Strom auf knapp 4A und belastest das Netzteil nicht übermässig. Auch solche Netzteile unterliegen einem Verschleiß. Im Laufe der Jahre trocknen die Kondensatoren im Inneren aus und geben lautstark den Geist auf. Besser wäre es, Du tauscht bei Einbau einer Bleibatterie das Netzteil aus. Es gibt im Netz immer mehr sog. LED-Treiber, deren Ausgangsspannung einstellbar ist und die obendrein auch kurzschlussfest sind. Ich habe so etwas auch bei mir im WoWa verbaut und bin bei einem Preis von knapp 20€ hoch zu frieden....

Viele Grüsse Sven
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Re: Tipps für Reparatur Quelle Kurrier 460 alias taiga

Beitragvon Leroy81 » 13. Dezember 2016, 21:42

Hallo und danke für die Infos.

Eine Scheinwerferlampe möchte ich ungerne verbauen im Kleiderschrank.

Ich würd das Netzteil dann gegen ein neues Ladegerät tauschen.

Möglichst ein hochwertiges das ich später auch mitnehmen kann und für größere Batterien reicht.

Erstmal soll eine 34 AH Batterie eingebaut werden, da der Wohnwagen so gut wie keine Zuladung hat.

Was haltet Ihr vom Cetec XS 7000?

Gruss

Marco
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Re: Tipps für Reparatur Quelle Kurrier 460 alias taiga

Beitragvon dormie03 » 13. Dezember 2016, 22:04

Moin,
das C-Tek ist nicht schlecht. Bedenke aber bitte, dass Du damit die Kung Long-Batterie sehr schnell rösten kannst. Die Kung Long darf nicht per IUoU-Ladekennlinie geladen werden, da die dann sehr schnell sulfatiert.
Das einzig funktionierende Ladeprogramm am Ctek ist die IU-Ladekennlinie für Blei-Nass-, oder Blei-Säure-Batterien. Ladeprogramme für AGM oder Gel-Batterien verursachen eine zu hohe Ladespannung......

Viele Grüsse Sven
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Re: Tipps für Reparatur Quelle Kurrier 460 alias taiga

Beitragvon Leroy81 » 18. Dezember 2016, 21:28

Kannst du mir dann ein Ladegerät und eine Batterie empfehlen die gut zusammen passen?

Die Batterie sollte aber möglichst nicht schwerer als 12 Kilo sein.

Heute habe ich am Wohnwagen weitergearbeitet und leider festgestellt, es leider einige weitere Problemstellen gibt.

Eigentlich wollte ich heute die Verwitterungen am Dach über den Bug und Heckfenster entfernen.

Es sind nur leider keine Verwitterungen... das glatte Alluminumblech ist blank...

Ich überlege ob ich es im Sommer reinigen und einfach weiss ansprühen soll oder ob ich die letzten Farbreste noch wegpoliere damit es gleich aussieht.

Oben ist es Blank und unten sind noch Farbreste vorhanden.

DSC_0052 10.JPG
Seitenwand oben
DSC_0052 10.JPG (111.02 KiB) 1793-mal betrachtet


An der Linken Seite sind von Innen auch Wasserspuren über den Fenster, ich gehe daher da her davon aus, das die obere Leiste von Außen undicht ist und nicht das Fenster.

Hinten links die untere Leiste ist lose und das holz da hinter wohl auch nicht mehr das beste, der Unterboden ist in dem Bereich gewelt wobei ich davon ausgehe das das nur ne 2 oder 3mm Deckplatte ist, der Bereich da drunter ist noch hart.

3 lose Gestängehalterungen habe ich heute entfernt, gereinigt und neu mit Decalin festgeschraubt.

Die beiden hinteren Rangiergriffe sind auch undicht, ebenso wie die 4 Zwangsbelüftungen von Innen sind Wasserränder zu sehen.

Entfernen kann ich Sie aber nicht das Sie bereits beim schief anschauen zerbröseln (die Zwangsentlüftungen)...

DSC_0058 8.JPG
DSC_0058 8.JPG (81.07 KiB) 1793-mal betrachtet


Die Kappen an den Leisten sind leider Ebenfalls spröde.
DSC_0054 10.JPG
DSC_0054 10.JPG (93.94 KiB) 1793-mal betrachtet


Kennt Ihr einen Händler bei dem ich die Endkappen und Zwangsbelüftungen noch bekommen kann?

Es wird also eine größere Baustelle.

Danke Leute.

Gruss

Marco
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Re: Tipps für Reparatur Quelle Kurrier 460 alias taiga

Beitragvon Leroy81 » 26. Mai 2017, 21:02

Hallo Leute,

das Wetter ist schön und ich habe mal losgelegt 3 Tage habe ich jetzt hinter mir.

Bisher habe ich folgendes gemacht:
-fest eingebaute Seitenfenster ausgebaut und neu eingesetzt.
Der Holzrahmen ist noch fest oben sieht man aber deutliche Wasserspuren, ich vermute das Wasser ist in der Dichtung stehen geblieben.
dabei festgestellt das ich hinter der Kederleiste durchschauen kann...

- Halteleiste des Front und Heckfensters entfernt und neu mit Dekalin eingesetzt.
Von den Schrauben musste ich nur 3 bis 4 pro Fenster ausbohren, die restlichen hatten sich zum Glück selbst entsorgt (weggerostet)

- Dichtung des Front und Heckfensters entfernt und neu mit Dekalin eingesetzt.
Am Rahmen des Frontfensters sind auch leichte Wasserspuren aber alles noch Hart.

- Große Kederleiste an der Fahrerseite entfernt und neu eingesetzt.
Trotz länge von ca. 4,6 M waren hier nur noch 4 Schrauben vorhanden denen ich mit Werkzeug zu leibe rücken musste.

- Verbindungsleiste an der Front unter den Fenster entfernt.
Die Schrauben unterhalb des Fensters waren noch etwas hartnäckig 6 Stück musste ich mit Werkzeug noch entfernen.

- an der Fahrerseite die untere Leiste (vorderes Stück entfernt und neu eingesetzt)
Die Leiste war komplett lose und ließ sich samt Aluhaut gut 1cm andrücken.
Abgesehen von der vordersten Schraube haben alle noch gut gepackt.

- Fahrerseite unterste Leiste Heckstück.
2 Schrauben zum ausbohren, die hintersten konnten einfach rausgezogen werden...
Der Unterboden war in dem Bereich ziemlich wellig.
Ich habe dann die Speerholzplatte Schicht für Schicht weggebrochen.
Ergebnis die letzten 40 cm von der Ecke aus sind kompostiert...
Alles ist zum Glück Staubtrocken.

Die Aluwand ist einfach im Boden festgetackter, keine Ablaufkante oder ähnliches..
Nach etwas Pularbeit bin ich auf eine recht stabile Folie gestoßen vermutlich die Dampfspeere, klappt man die zur Seite ist da drüber nochmal ein Querbalken in der Seitenwand der aber fest ist.

Ich hatte mit folgende Reparatur vorgestellt.
Im Baumarkt neue 40x35 Balken für das Seite und 60x35 für das Heckteil besorgen.

Alten Balken bis in den guten Bereich raustrennen, störendes Styropor entfernen.

Um den neuen Balken zu befestigen würde ich den alten aufdoppeln durch Verschrauben und verkleben.

meint Ihr 20 cm Überlappung genügen und sollte ich hier die selbe Stärke nehmen oder reicht normale Dachlatte für das aufdoppeln?

Eigentlich wollte ich das ganze danach mit 3mm Wasserfesten Speerholz von unten verschließen, die ist aber nicht so einfach zu bekommen.

Ich überleg jetzt die 4 mm Siebdruckplatte zu nehmen die noch in der Garage steht...

Vorteil ist Wasserdicht
Nachteil ist Wasserdicht....

Morgen geht es weiter

Gruss

de Leroy
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Re: Tipps für Reparatur Quelle Kurrier 460 alias taiga

Beitragvon fossysa » 29. Mai 2017, 19:21

Leroy81 hat geschrieben:Hallo Leute,

das Wetter ist schön und ich habe mal losgelegt 3 Tage habe ich jetzt hinter mir.



Puhhh, ganz schön viel Lesestoff...
Aber gern will ich Dir helfen. (wenn auch nur virtuell)

Leroy81 hat geschrieben:Bisher habe ich folgendes gemacht:
-fest eingebaute Seitenfenster ausgebaut und neu eingesetzt.
Der Holzrahmen ist noch fest oben sieht man aber deutliche Wasserspuren, ich vermute das Wasser ist in der Dichtung stehen geblieben.
dabei festgestellt das ich hinter der Kederleiste durchschauen kann...

- Halteleiste des Front und Heckfensters entfernt und neu mit Dekalin eingesetzt.
Von den Schrauben musste ich nur 3 bis 4 pro Fenster ausbohren, die restlichen hatten sich zum Glück selbst entsorgt (weggerostet)

- Dichtung des Front und Heckfensters entfernt und neu mit Dekalin eingesetzt.
Am Rahmen des Frontfensters sind auch leichte Wasserspuren aber alles noch Hart.


Du hast das Übel schon erkannt, aber im Inneren Deiner Vorder- und Rückwand schlummert noch ein Großteil Arbeit.

Das Wasser ist eingedrungen und hat sich im "Zwischenraum" von Aussen- und Innenwand ausgebreitet. Dort wirst Du noch viel mehr schwarzes Holz (sprich weggegammeltes Material) finden...

Leroy81 hat geschrieben:
- Große Kederleiste an der Fahrerseite entfernt und neu eingesetzt.
Trotz länge von ca. 4,6 M waren hier nur noch 4 Schrauben vorhanden denen ich mit Werkzeug zu leibe rücken musste.



Ich setz' mal drauf, dass Du nicht die gleichen Löcher zum Verschrauben genommen hast, sonder auf dem neuen Kederdichband neue Löcher für neue Schrauben genommen hast...

Leroy81 hat geschrieben:- Verbindungsleiste an der Front unter den Fenster entfernt.
Die Schrauben unterhalb des Fensters waren noch etwas hartnäckig 6 Stück musste ich mit Werkzeug noch entfernen.

- an der Fahrerseite die untere Leiste (vorderes Stück entfernt und neu eingesetzt)
Die Leiste war komplett lose und ließ sich samt Aluhaut gut 1cm andrücken.
Abgesehen von der vordersten Schraube haben alle noch gut gepackt.

- Fahrerseite unterste Leiste Heckstück.
2 Schrauben zum ausbohren, die hintersten konnten einfach rausgezogen werden...
Der Unterboden war in dem Bereich ziemlich wellig.
Ich habe dann die Speerholzplatte Schicht für Schicht weggebrochen.
Ergebnis die letzten 40 cm von der Ecke aus sind kompostiert...
Alles ist zum Glück Staubtrocken.

Die Aluwand ist einfach im Boden festgetackter, keine Ablaufkante oder ähnliches..
Nach etwas Pularbeit bin ich auf eine recht stabile Folie gestoßen vermutlich die Dampfspeere, klappt man die zur Seite ist da drüber nochmal ein Querbalken in der Seitenwand der aber fest ist.


Das kommt mir doch alles sehr bekannt vor....

Leroy81 hat geschrieben:Ich hatte mit folgende Reparatur vorgestellt.
Im Baumarkt neue 40x35 Balken für das Seite und 60x35 für das Heckteil besorgen.

Alten Balken bis in den guten Bereich raustrennen, störendes Styropor entfernen.

Um den neuen Balken zu befestigen würde ich den alten aufdoppeln durch Verschrauben und verkleben.

meint Ihr 20 cm Überlappung genügen und sollte ich hier die selbe Stärke nehmen oder reicht normale Dachlatte für das aufdoppeln?


Das sollte reichen!!

Leroy81 hat geschrieben:Eigentlich wollte ich das ganze danach mit 3mm Wasserfesten Speerholz von unten verschließen, die ist aber nicht so einfach zu bekommen.

Ich überleg jetzt die 4 mm Siebdruckplatte zu nehmen die noch in der Garage steht...

Vorteil ist Wasserdicht
Nachteil ist Wasserdicht....



Wie lange willst Du mit dem Wagen fahren? Lohnt sich der ganze Aufwand??? Du bist erst am Anfang der Arbeiten. Kann Dir jetzt schon verraten, das da noch ganz viele Baustellen auf Dich im Wageninneren warten. (Ohne den Wagen zu kennen...)

Die umlaufende Keder-Aluleiste hast Du doch mit einem Kederband unterlegt. Da ist soviel Dekalin dran, dass Du damit auch die untere Leiste abdeckst.
Oder hast Du die Kederleiste abgenommen und einfach nur mit Dekalin unterspritzt???
Du muss die Gummilippe unbedingt erneuern. (Das steinharte ausgetrocknete Material lässt das eindringende Wasser literweise in die Wände laufen.)
Das Kedergummi gibt es in vielen Breiten und kostet ca. 3-5 EUR je Meter.
Hilfreich ist hier ein Caravanhändler mit Werkstatt. Wo der für Dich als nächstes Erreichbare Händler ist, kann ich Dir aber im Moment nicht sagen.

Viel Glück bei der weiteren Arbeit.

Liebe Grüße
Andreas
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