Restauration Wilk Sterncaravan 530 TL, EZ 1973

Hier wird über den Ausbau bzw. die Sanierung eines Wohnwagens diskutiert!

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Restauration Wilk Sterncaravan 530 TL, EZ 1973

Beitragvon Marc Wilkson » 16. April 2014, 09:05

Hallo Forumsgemeinde,

ich und ein Freund haben einen Wilk Sterncaravan geschenkt bekommen.
Da wir gerne basteln und die techn. Möglichkeiten haben, wollen wir den Wohnwagen evtl. wieder herrichten.
Dazu mal eure Meinung, Hilfe und Antworten!!!!!!

Welches Modell ist das genau. Ich konnte kein Prospekt aus 1973 finden und in den jüngeren steht kein 530 TL ????

Als erstes muss er von Aussem gründlich gesäubert werden! :D
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Die Deichsel ist wohl leider Schrott :shock:
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Dazu gleich die erste Frage. Da die Deichsel wohl nur am Rahmen angeschraubt ist, bekommt sowas noch zu kaufen oder kann man die 1:1 Nachbauen?

Sollten wir das hinbekommen um den Wilk bewegen zu können, zeige ich euch Bilder vom inneren..... :shock: :cry: und wir denken über den Neuaufbau nach!

Achso die Bremsen werden auch überholt....
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Grüße Marc
Marc Wilkson
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Re: Restauration Wilk Sterncaravan 530 TL, EZ 1973

Beitragvon fossysa » 16. April 2014, 10:34

Herzlich :wl in unserer Runde.

Als ich das erste Bild gesehen habe, musste ich sofort an meinen geliebten "Knut" denken. laola
Fast genau so sah unser WoWa aus, als er 1996 zu uns kam... :roll: :roll: :roll:
Nur unser "Knut" war ein 545 TL "Stern de Luxe" aus dem Baujahr 1970...

Damals habe ich 2 Jahre gebraucht um den Wagen wieder neu zum Strassenverkehr zu lassen zu können.

So weiss ich schon jetzt welche Arbeit Ihr Euch da aufhalsen wollt....
Aber wenn es denn mehr um das Schrauben als um das Campen geht ist die Aufgabe zwar recht schwer, aber lösbar.
(Wir sind mit unserem "Knut" noch 14 Jahre lang herumgefahren, bis wir uns dem Wunsch nach Modererem Equipment hingegeben haben...)

Unterlagen aus dem Jahr 1973 zu bekommen ist fast aussichtslos.
Ich werde daheim mal schauen, ob ich in meinen techn. Datenblättern noch etwas über Dein Modell finde.
Aber darin ist auch nur verzeichnet, was alles am Wagen verbaut wurde.

Allerdings zeigen die anderen Bilder fast schon die Aussichtslosigkeit den Wagen wieder in den Verkehr bringen zu können.
Der Rahmen ist an etlichen Stellen völlig durchgerostet. Das ist keine Kleinigkeit.
Wenn Ihr selbst schweissen könnt, ist das vielleicht machbar. Andernfalls solltet Ihr mit dem Geschoss auf einem Tieflader zu einem Fahrzeugbauer fahren, und den Rahmen begutachten lassen.
Sollte der Rahmen "rettbar" sein, ist der Rest ebenfalls zu retten.

Allerdings braucht Ihr, wie auf den Bildern zu sehen ist, eine neue Auflaufbremsanlage.
Diese ist evtl. über die Fa. Bunse in Marsberg zu bekommen, oder über eine Firma Niko in Kassel (Die haben die alten Achsen von "BPW" aufgekauft.)
Zur Achse sei gesagt, dass WILK damals LKW-Achsen verbaut hat. Eine Auflastung von den jetzt eingetragenen 1.200Kg auf 1.800Kg ist dadurch möglich. (soweit die Achse besser in Schuss ist als der Rahmen...)

Aufbau: Der gesamte Wagen ist Alubeplankt. Das heisst Ihr müsst gucken wieweit der Alufrass am unteren Wagenaufbau fortgeschritten ist.
Wenn dort schon viel Substanz fehlt, hilft nur das vergammelte Material aus den Seitenwänden herauszuschneiden und durch neues Material zu ersetzen. (Evtl. von einem anderen alten Wohnwagen Teile der Seitenwand als Füllmaterial nehmen.) Tip: Manchmal findet man bei einem Anhängerreparaturbetrieb noch Reste von kleineren Unfällen...

Unbedingt zu begutachten ist der untere Holzrahmen, besonder die untere Abschlussleiste (hinter/über der unteren Kederleiste.)
Weiter ist die gesamte obere Gummidichtung unter den umlaufenden Kederleisten (WILK hat damals auf beiden Seiten Komplettkeder verbaut) zu untersuchen.
Harte bzw. brüchige Stellen weisen auf Undichtigkeit hin. Hier ist anzuraten die Kederleisten komplett abzubauen und die Gummidichtung zu erneuern. Flicken ist hier KEINE Lösung.

Dann müsst Ihr prüfen, ob die Seitenwände noch mit der Bodenplatte verbunden sind. Andernfalls müsst Ihr (wen Ihr es richtig machen wollt) die Seitenwandbeplankung im unteren Bereich lösen und das Holzständerwerk wieder fest miteinander verbinden. Anschliessen die Aussenbleche wier gut mit dem Hiolzrahmen verkleben...

Wenn der Aufbau von aussen dann nach ca. 200 Arbeitsstunden fertig ist, könnt Ihr mit dem Innenausbau anfangen...
Glück habt Ihr, wenn Ihr auf Nussbaum- und Limba-Optik steht...
Andernfalls, so wie in unserem Fall, baut Ihr alles (aber auch wirklich alles..) aus dem Inneren aus, und schleift und lackiert alles neu, bevor Ihr das Ganze wieder zusammenbaut.
Nebenbei: Wenn alles raus ist aus dem Wagen habt Ihr aber auch den Vorteil evtl. weiche Stellen im Boden sofort sanieren zu können.

Als letztes werdet Ihr sicherlich hingehen und den Wagen von aussen neu lackieren.
Hier der Tipp, nicht gerade Heizkörperlack zu nehmen. (Der stand bei mir damals in großer Menge herum...)
Ansonsten habt Ihr das Problem, dass Ihr in den ersten 3 Jahren den Wagen in der Sonne nicht angucken könnt, weil Ihr dann völlig geblendet werdet... :mrgreen:
Allerdings würde ich immer wieder zu Kunstharzlack greifen. (Aber da gibt es geteilte Auffassungen, welcher Lack der richtige ist...)

Alles in Allem habt Ihr Euch mit dem Aufbau des Wagens eine echte Aufgabe gestetzt.
Wenn Ihr keinen Zeitdruck habt mit dem Wagen sogleich in den Urlaub zu wollen, habt Ihr nach geschätzten 600-700 Arbeitstunden einen wirklich tollen Wagen, der auf jedem Campingplatz Aufmerksamkeit erregen wird.
(besonders die älteren Camper werden Euch sofort in Gespräche verwickeln...)

Einige Bilder zu Reparaturarbeiten an unserem Knut findest Du hier...
Leider habe ich die Erstrestauration mangels entsprechender Kameraausrüstung nicht dokumentiert.
Die Bilder zeigen nur Ausschnitte von Reparaturarbeiten, die ich am Anfang (aus Unkenntnis) nicht sofort erledigt habe...
Heute weiss ich, was ich damals sofort hätte machen müssen... (Aber hinterher ist man immer schlauer...)

Wie eingangs schon geschrieben, die Restauration des WILK, fällt absolut unter die Rubrik "Ich hab Spaß am Schrauben."
Wenn Ihr mit dem Teil alsbald in den Urlaub wollt, ist der Kauf eines verkehrstüchtigen Wohnwagen vorzuziehen.

Nicht verschweigen will ich aber auch, dass Ihr finanziell ca. 2.000 - 5.000 EUR einplanen müsst. (Ist wirklich die Frage ob der Aufwand lohnt..)
Aber da der Weg das Ziel ist, ist diese Summe nicht sofort fällig... :duw2:

Liebe Grüße
Andreas (der für Fragen gerade zu diesem Thema gern zur Verfügung steht...) :zustimm:
Liebe Grüße
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Re: Restauration Wilk Sterncaravan 530 TL, EZ 1973

Beitragvon Marc Wilkson » 16. April 2014, 11:32

Hi Andreas,
danke schonmal für deine Aufbauenden Worte :D

Mein kumpel schraubt, schweißt und lackiert schon seit Jahren an Autos herum und hat eine kleine priv. Werkstatt mit viel Werkzeug.....
Er hat diesbezüglich auch das Wissen. Ich bin nur helfer und hole die Informationen :wink:

Wir müssen echt überlegen ob wir das zeitlich (Familie + kleine Kinder) hinbekommen. Falls wir es schaffen wird der natürlich auch für Urlaube benutzt, war früher als Kind selbst nur im Wohnwagen und Zelt unterwegs.

Da sich die Kosten auf den Zeitraum verteilen und wir zu 2 sind ist das schon OK und ich glaube nicht das wir einen makellosen WoWa finden für 5000,00€
Und bei diesem wüssten wir dann wenigstens das alles 100% i.O. ist.

Laut Aussage der Fachmanns wäre der Rahem in Ordnung von der Optik her abgesehen.
Ich würde den sowieso erstmal komplett leerräumen. (Kann allles raus oder sind da auch tragende Teile????)
Von aussen würde ich am liebsten alles neu abdichten um auf Nummer sicher zu gehen.

Das mit der Achse hört sich interresant an. Jetzt hat er 1000 KG......

Zur Deichsel: ich frag einfach bei der Fa. Bunse in Marsberg nach ob die eine für mein Modell haben????

Dann will ich dich nochmal mit ein paar Bilder schocken :)

Aussen:
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Innen:

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Re: Restauration Wilk Sterncaravan 530 TL, EZ 1973

Beitragvon dormie03 » 16. April 2014, 13:52

Moin,
auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum.
Den Worten von Andreas kann ich nur zustimmen. Allerdings zeigen die Bilder von Deinem 2ten Post aus dem Inneren einige Feuchtigkeitsschäden, die die Stabilität des Aufbaus beeinflussen. Auch konnte ich Bauschaum auf den Bildern entdecken, welches auf einen unfachmännischen Reparaturversuch schliessen lässt, was den Zustand des Aufbaus noch fragwürdiger dastehen lässt. Zu Deiner Frage nach tragenden Teilen im Innenausbau kann man nur sagen: Normalerweise nicht, aber der Zustand der Aussenhaut lässt vermuten, dass der Wohnwagen nur noch vom Innenausbau zusammgehalten wird. Das die Elektrik im Wohnwagen komplett erneuert werden muss (incl. der Fahrzeugbeleuchtung Aussen), versteht sich bei den Bildern von selbst. Die würde ich nicht mal probeweise in Betrieb nehmen, da die Isolation der Adern brüchig ist und somit eine akute Brandgefahr besteht! Solltet Ihr wirklich dieses Projekt starten, werde ich natürlich auch mein Bestes geben, Euch Hilfestellung zu geben.
Zum Thema Rahmen: Ihr benötigt auf alle Fälle eine neue Auflaufeinrichtung. Mitunter ist es günstiger, einen verunfallten Wohnwagen als Teilespender zu nehmen und ggf. den kompletten Rahmen auszuwechseln. Auch wenn die Achse 1.800kg kann, muss man schauen was die Zugdeichsel (nicht zu verwechseln mit dem vorderen Ende, der Auflaufeinrichtung) für eine maximale Last abkann.

Mein persönlicher Tipp lautet:
Spart über einen Zeitraum von 1 bis 1,5 Jahren eine Summe von 1.500 - 2.000 EUR an (Das würdet Ihr min. in dem Zeitraum sowieso für den Wohnwagen ausgeben), und besorgt Euch dafür eine solidere Basis und baut die in den weiteren 2 Jahren neu auf. Für mich persönlich schreit dieser Wilk nach seiner letzten Ruhestätte......

Nix für Ungut

Viele Grüsse Sven
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Re: Restauration Wilk Sterncaravan 530 TL, EZ 1973

Beitragvon fossysa » 16. April 2014, 22:14

Hallo Marc,

da habt Ihr Euch ein schönes Ei ins Nest gelegt. :? :? :?
Als ich die Bilder im 2. Post gesehen habe, musste ich einen leichten Würgreiz unterdrücken. :evil: :evil:

Ums kurz zu machen: Meine dringende Empfehlung!!!
Lasst der Wagen dort wo er schon seit Jahren vor sich hin modert. :roll: :roll: :roll:
Wenn Ihr den dort wegholt, habt Ihr Euch eine Entsorgung ans Bein gebunden...
Die Möhre ist völlig fertig....

Bauschaum in den Aussenwänden, Wasserfäule im Eingang und am Küchenblock...
Was ich den Bildern entnehmen kann ist der Boden, die Seitenwände und auch die Decke von Wasser durchzogen.
Ihr könnt garnicht soweit entkernen wie Ihr das machen müsstet.
Da kann auch der super saubere Kühlschrank nichts mehr reissen.
Kommt bloss nicht auf die Idee die Heizung in Betrieb zu nehmen!!
Im Abgaskamin steckt noch das alte Papp-Abgasrohr. Da seid Ihr im Inneren schneller tot als Ihr das überhaupt merken könnt.

Wenn Ihr die Leiche wirklich wiederbeleben wollt, müsst Ihr den Wagen in sämtliche Bestandteile zerlegen und von Grund auf neu aufbauen.
Mit "von Grund auf" meine ich, dass Ihr selbst den Boden auseinandernehmen müsst um den Sandwichaufbau der Bodenplatte nebst Isolierung zu erneuern.
Die Seitenwände und die Decke müsst Ihr ebenfalls von Innen heraus komplett freilegen. Als Isoliermaterial werdet Ihr dann Glaswolle finden die schon längst zusammengefallen und mit Wasser getränkt ist.

Sorry, aber auch mein dringender Rat. Finger weg!!!
Via Mobile.de oder Caraworld findet Ihr für schmales Geld einen andern Wagen aber mit deutlich besser in der Substanz.

Auf die Schnelle habe ich mal das hier gefunden...
Liebe Grüße
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Re: Restauration Wilk Sterncaravan 530 TL, EZ 1973

Beitragvon Marc Wilkson » 17. April 2014, 08:46

Hi,
Das haben wir uns mittlerweile auch gedacht. Wir basteln ja sehr gerne und hätten auch kein Problem den innen komplett zu zerlegen. Und hübsch zu machen. Aber die Baustelle ist wohl echt zu aufwendig.
Egal wir werden den schlachten und ein Paar teile,aufheben.

Was würdet ihr denn so bist 2000€ kaufen. Zeigt mir doch mal ein paar Beispiele ausm netz!

Der wilk von fossysa sieht ja auch nicht prickelnd aus, außer dass er von außen sauber gemacht wurde :)
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Re: Restauration Wilk Sterncaravan 530 TL, EZ 1973

Beitragvon fossysa » 17. April 2014, 10:18

Hallo,
da wir nicht wissen wie Euer Budget aussieht können wir auch keine Vorschläge machen.
Sorry, aber da müsst Ihr selbst Zeit aufbringen und suchen....

Mein Vorschag war nur der, dass es sich bei dem Suchergebnis ebenfalls um einen WILK handelte. (Und Ihr wolltet eine Baustelle haben...)
Nehmt etwas Geld in die Hand (2.500 - 4.000 EUR) und ihr bekommt einen reisefertigen Wagen, den Ihr dann "anhübschen" könnt.

Solltest Du Meinungen zu Suchergebnissen haben wollen, so stehen wir gern zur Verfügung.

Liebe Grüße
Andreas
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Re: Restauration Wilk Sterncaravan 530 TL, EZ 1973

Beitragvon Marc Wilkson » 22. April 2014, 21:53

Hallo liebe Forumsgemeinde,

leider muss ich euch mitteilen, dass wir das Projekt beerdigt haben oder zum Glück. Soviel Zeit konnten wir dann wirklich nicht investieren.
Ich habe mal ein paar links zu Angeboten aus unserer Nähe zusammen gestellt und hoffe auf ein paar Tips.

Welche Fragen wären mal vorab per Email bzw. Telefon wichtig? (Wichtig wäre dass er keinen Wasserschaden hat oder hatte)

Ich habe mal eine Checkliste in einem Forum oder Seite gelesen für eine Inspektion vor Ort (dauer wohl über eine Stunde :) ), leider finde ich die nicht mehr. Also wer Tipps hat für eine vor Ort besichtigung!!!!!!

1.) http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeigen/s-anzeige/wohnwagen-dethleffs-beduin-l-mit-airomatic-klimatisierungsan-tuev/198715816-220-4284?ref=wl

2.) http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeigen/s-anzeige/gepflegter-wohnwagen-mit-einzelbetten/197830529-220-4722?ref=wl


Bin mal auf eure Tips und Meinungen gespannt!

Gruß Marc
Zuletzt geändert von Marc Wilkson am 24. April 2014, 08:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Restauration Wilk Sterncaravan 530 TL, EZ 1973

Beitragvon fossysa » 22. April 2014, 22:15

Was ich so auf die Schnelle sagen kann, würden mich die Wagen 1-4 schon interessieren.
Nr 5.... FINGER WEG!!!! Da war auch schon so ein "Bauschaumartist" am Werk... *würg*

Also 1-4 anschreibn und begutachten.

Lustig ist der mit der Airomatik... Da wird Frischluft unter dem Wagen angsaugt und per Luftrohr zum Dach transportiert.
(Den Einbau würde ich besonders begutachten. Wegen evtl. Schäden in Boden und Dach...)
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Re: Restauration Wilk Sterncaravan 530 TL, EZ 1973

Beitragvon Heinz Thul » 23. April 2014, 19:02

Hallo,

auch wenn ich kein Schrauber bin :oops:
ich würde mir den Dethleffs Beduin (Link 1) und Hobby (Link 2) anschauen, da diese beide ganz frisch TÜV und GAS haben also Technisch sofort auf die Straße können.

Der grüne (Link 3) - nicht zu dem Preis, beim Hobby (Link 4) dürfte größerer Aufwand notwendig sein den wieder für die Straße bereit zu bekommen - scheint ja lange als Dauercamperfahrzeug im Einsatz gewesen sein, könnte höchstens über Preis interessant werden.

Beim Fendt (Link5) scheint ja auch Wasserschaden und Bauschaum im Einsatz gewesen zu sein (letztes Bild), da wird Andreas wohl mehr Erfahrungen haben. Preise liegen zwischen 2500 - Bj 87 - 6500 Bj 97, aber irgendwie finden sich da nicht viele Informationen in der Anzeige

Viel Spaß beim Suchen,
Heinz
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Re: Restauration Wilk Sterncaravan 530 TL, EZ 1973

Beitragvon dormie03 » 23. April 2014, 19:49

Moin,
auch ich gebe mal meinen Senf dazu :wink:
Link 1 steht gut auf den Reifen. Da würde ich mal bei dem Hagelschaden nachhaken, ob und wie der repariert, bzw. abgerechnet wurde. Damit könnte man vielleicht noch an der Preisschraube drehen.
Link 2 ist auch in Ordnung. Hierbei würde ich aber nach dem X-Faktor der 100er-Zulassung fragen. Denn es scheint dort eine Westfalia Antischlingerkupplung verbaut worden zu sein. Da haben nur die Typen SSK 3A und SSK 3B einen X-Faktor von 1,0 in der 100er-Zulassung. Auch sind die Reibbeläge gegenüber den von Al-Ko und Winterhoff mehr als doppelt so teuer. Zur Problematik mit der Airomatik hat Andreas ja schon etwas geschrieben.
Link 3 ist anscheinend ein Wohnwagen, der vermutlich sein Leben nicht nur auf Campingplätzen verbracht zu haben scheint. Er sieht eher so aus, das er von Nahestehenden der Linksalternativen Szene für einen alternativen Wohntraumversuch genutzt worden ist. Inwieweit hier Reparaturversuche mit alternativen Werkstoffen :wink: vorgenommen worden sind, müsste man genau prüfen. Ich würde von dem WoWa eher abraten.
Link 4 scheint ein WoWa zu sein, der seit 20 Jahren nicht mehr bewegt wurde. Hier muss für eine Zulassung eine Vollabnahme gemacht werden. Vorher ist unbedingt das Fahrwerk zu überprüfen. Vor der ersten Fahrt sind mit Sicherheit die Reifen und Bremsbeläge zu wechseln. Evtl. sind auch noch Radlager, Auflaufeinrichtung und die Verkehrsbeleuchtung zu ersetzen. Somit kann der WoWa nur mit einem Trailer o. ä. vom Platz geholt werden. Bei Standwohnwagen sieht man es übrigens auch sehr häufig, dass die Kurbelstützen nicht als Stützen sondern als Wagenheber zweckentfremdet wurden. Im schlimmsten Fall sind dann die Hilfsrahmen verzogen. Eine Reparatur kostet dann min. 2.500 EUR. Bei dem Wagen rate ich auch ab.
So nun zum Link 5:
Den Schaden, den der Wagen hat, sollte man genau begutachten. Am besten mit einem Baufeuchtemessgerät den Bereich unter- und oberhalb des Schadens grosszügig prüfen. Sollte sich die Feuchtigkeit in Grenzen halten, kann man bei 1.100 bis 1.300 EUR nicht viel verkehrt machen. Nur sollte der Schaden möglichst zeitnah fachgerecht, und das Provisorium damit auch, beseitigt werden.

Viele Grüsse Sven
Das Team Dormie03 grüsst den Rest der Camperwelt :hallo:
Camping ist der Zustand in dem der Mensch seine eigene Verwahrlosung als Erholung empfindet !!



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Re: Restauration Wilk Sterncaravan 530 TL, EZ 1973

Beitragvon Marc Wilkson » 24. April 2014, 08:27

Hi,
ich musste erstmal lachen, die Antwort über Link 3......
Den ich ausgesucht hatte ist weg und nun findet man darunter diese Möhre.... :T:)

Den aus Link 2 werde ich bald anschauen ist nicht so weit weg. Dann Link 1

Link 4 lasse ich und bei Link 5 hatte ich das Foto mit dem Bauschaum nicht gesehen, also auch Nein.

Ich werde berichten wie es war.....

Achso finde den hier noch interessant:
http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeigen/s-anzeige/hobby-wohnwagen/170246570-220-4826?ref=search
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